Medizinische Fachbegriffe

Der medizinische Sprachschatz umfasst unzählige Fachtermini (Fachbegriffe). Das Fachchinesisch der Ärzte ist griechischer und lateinischer Herkunft, für den Laien also schwer zu verstehen. Auf dem Schritt zum mündigen Patienten sollte man sich mit seinen Rechten (Patientenrechten) vertraut machen, aber auch mit den Fachbegriffen, damit man versteht, worum es geht.

Wörterbuch medizinischer Fachbegriffe

In meinem medizinischen Wörterbuch erkläre ich zahlreiche medizinische Fachbegriffe.

Dabei gebe ich auch arzthaftungsrechtliche Hinweise (etwa zu möglichen Komplikationen, Behandlungsfehlern oder Aufklärungsversäumnissen), sofern sich das anbietet, beispielsweise beim Apallischen Syndrom, der  Sectio oder der Spondylodese. Aus Sicht der Arzthaftung sind auch folgende Stichworte lesenswert: Abdomen, Anästhesie, Angiographie, Arthroskopie, Aspiration, Augmentation, columna vertrebalis, Coxarthrose, Diskushernie, Dystokie, Embolie, Encephalos, Glaukom, Kompartmentsyndrom, Laparoskopie, Lipossuktion, Prostata und  Zerebralparese.

Es handelt sich um ein Lexikon, das auch zum Weiterlesen anregen soll. Dank Internet ist es heutzutage kein Problem mehr, sich medizinisches Fachwissen anzueignen.

Die Wichtigkeit und die Bedeutung des Stichworts „Spondylodese“ soll hier beispielhaft dargestellt werden, das Stichwort soll hier sozusagen exemplarisch weitergelesen werden:

Die Spondylodese, die Wirbelkörperverblockung, ist aus arzthaftungsrechtlicher Sicht außerordentlich relevant. Seit Jahren steigt die Zahl von Rückenversteifungsoperationen an. Hier sind auch wirtschaftliche Gründe denkbar: Wird bei einer Operation Material verbaut, bringt das vier Mal so viel Geld wie eine Operation ohne Schrauben. Eine Wirbelversteifung kann deshalb bis zu 10.000,- Euro kosten.

Bei einer Spondylodese, auch Wirbelversteifung oder auch Wirbelfusion genannt, werden zwei oder mehr Wirbel mit Schrauben und Platten fest miteinander verbunden. Dieser unumkehrbare Eingriff bringt nur selten die erhoffte Schmerzfreiheit; es kommt durchaus vor, dass die Schmerzen noch unerträglicher sind, als vor der Operation.

Vor allem bei chronischen Schmerzen sind die Erfolgsaussichten einer Versteifungsoperation sehr gering. Schmerz allein ist keine Indikation für eine Versteifungsoperation. Mehr Erfolg als eine Versteifung verspricht eine Schmerztherapie. Eine Wirbelversteifung ist eine risikoreiche, unumkehrbare Operation, die ausschließlich in Betracht kommt, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind – oder bei Unfällen. Versteifungsoperationen sind risikoreich: Verletzungen von Nerven, Schädigung des Rückenmarks, Querschnittlähmung; Lockerung, Verrutschen und der Bruch von Schrauben, Platten oder anderen implantierten Stabilisatoren, Einbrüche in benachbarte Wirbelkörper sind möglich. Darüber muss ein Patient aufgeklärt werden. Außerdem steht der zu erwartende Erfolg solcher Operationen nicht in einem angemessenen Verhältnis zu den Risiken. Experten gehen davon aus, dass die Quote bei 50 Prozent liegt.

Nach der Rechtsprechung dürfen beschränkte Erfolgsaussichten einer Operation nicht verschwiegen werden. Der Erfolg einer Spondylodese ist in erheblichem Maße ungewiss. Die Versteifung von Wirbelkörpern führt zudem zwangsläufig zur Mehrbelastung der anliegenden Wirbelkörper. Das wiederum beschleunigt deren Verschleiß und kann Folgeerkrankungen und Folgeoperationen nach sich ziehen.
Hier wird eine unumkehrbare Kette von Operationen und Folgeoperationen und Folgefolgeoperationen in Gang gesetzt, ganz unbedingt sollten sich Patienten hier eine Zweitmeinung einholen vor einer Spondylodese.

Das vollständige Wörterbuch können Sie hier als PDF herunterladen: Wörterbuch medizinischer Fachbegriffe

Meine beiden anderen arzthaftungsrechtlichen Lexika sind hier zu finden:
Mein Patientenlexikon, das über Patientenrechte aufklärt.
Mein Organlexikon, das die Arzthaftung anhand wichtiger Organe erklärt.

A

Unterleib. Ein akutes Abdomen bezeichnet eine akut einsetzende Symptomatik bei oftmals lebensbedrohlichen Erkrankungen im Bauchraum. Es erfordert eine rasche Diagnostik und meist eine notfallmäßige operative Therapie. Wird ein akutes Abdomen schuldhaft verkannt (Befunderhebungsfehler, Diagnosefehler), können Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche geltend gemacht werden.

Bauchdeckenplastik, Bauchdeckenstraffung

Augenmuskellähmung, führt zum Schielen des betroffenen Auges.

Ablösung der neuronalen Netzhaut von der Aderhaut des Auges. Bei Hinweisen auf eine Netzhautablösung (etwa: Blitze) muss schnell gehandelt werden. Risikopatienten müssen aufgeklärt werden, dass sie bei Anzeichen einer Netzhautablösung unverzüglich einen Arzt aufsuchen müssen.

Fehlgeburt

Plazentaablösung

Missbrauch

Eiteransammlung in einem Gewebehohlraum

Hüftgelenkpfanne

(meist) vollständige Durchtrennung der Achillessehne. Die Wiederherstellung der Funktion kann ausschließlich durch eine möglichst unverzügliche operative Versorgung gewährleistet werden.

Fett

übergewichtig: Ab einem BMI von 30 bis 35 Grad I, ab einem BMI von 35 bis 40 Grad II und ab einem BMI ab 40 Grad III.

Übergewichtigkeit. Übergewichtigkeit ist ein Risikofaktor, beispielsweise für das Entstehen von Thrombosen. Sie muss vom Arzt berücksichtigt und einkalkuliert werden bei Behandlungen oder Operationen.

Lebensbedrohliche akute Fehlfunktion der Niere.

Schenkelhalsfraktur

Tumor in Drüsen- oder Schleimhautgewebe

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung

Zugang

erwachsen

Schwebestoff aus Gas oder Staub

„Kampf“, Sterbephase vor dem Tod

Anschlussheilbehandlung

acquired immune deficiency syndrome (Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) Siehe auch: HIV

hypochondrische Störung, trotz negativer Tests vertritt der Patient unkorrigierbar, die Auffassung, an AIDS erkrankt zu sein.

quälende Bewegungsunruhe

Bewegungslosigkeit, Bewegungsstarre

Fähigkeit des Auges zur Scharfeinstellung (fern und nah)

„scharf“, „bedrohlich“; im Gegensatz zu einer chronischen Krankheit tritt eine a. Erkrankung plötzlich und schnell auf, verläuft heftig.

Leseunfähigkeit

Reaktion des Immunsystems auf körperfremde, normalerweise unschädliche Stoffe.

Lungenbläschen, in ihnen erfolgt bei der Atmung der Gasaustausch.

Hirnerkrankung mit fortschreitender Demenz

das vollständige Fehlen von Lichtwahrnehmung Augen bei Verlust jeglicher optischer Reizverarbeitung.

Von der Amaurose ist der Begriff der Blindheit zu unterscheiden. Blind ist auch eine Person mit einem sehr geringen Sehvermögen. Ein Mensch ist blind, wenn er auf dem besser sehenden Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als zwei Prozent von dem sieht, was ein Mensch mit normaler Sehkraft erkennt. Dementsprechend ist ein amaurotisches Auge per Definition immer auch blind, jedoch muss ein blindes Auge nicht zwangsläufig amaurotisch sein. Daraus folgt auch, dass ein Mensch mit einer einseitigen Amaurose und intaktem Sehvermögen auf dem anderen Auge nicht als blind im juristischen Sinne anzusehen ist.

Sehschwäche, die auf einer unzureichenden Entwicklung des Sehsystems während der frühen Kindheit beruht. Das Resultat ist eine Verminderung der Sehschärfe, die nicht oder zumindest nicht ausreichend durch organische Fehler erklärt werden kann. Sie ist auch bei optimaler optischer Korrektur mit Brille oder Kontaktlinsen nicht vollständig behebbar.

ohne stationäre Aufnahme, siehe auch: ´ stationäre Aufnahme

Ausbleiben der monatlichen Regelblutung. Diese kann so viele Ursachen haben, dass unbedingt eine gründliche Diagnostik erforderlich ist, um auszuschließen, dass eine schwere Grunderkrankung die Ursache ist.

Erinnerungslücke(n), etwa nach einem Schädelhirntrauma (möglicherweise aufgrund eines Autounfalls) oder Schlaganfalls (möglicherweise aufgrund eines Behandlungsfehlers).

operative Abtrennung eines Körperteils. Siehe auch: ´ Phantomschmerz

Fruchtwasserembolie

Fruchtwasseruntersuchung. Zur Feststellung genetischer oder biochemischer Schäden werden die im Fruchtwasser befindlichen Zellen des Fötus untersucht. Mit dieser Untersuchung können Fehlentwicklungen des zentralen Nervensystems, Erbkrankheiten, chromosomale Besonderheiten, wie etwa Trisomie 21 = Down-Syndrom diagnostiziert werden. Werden bei dieser Untersuchung Befunde fehlerhaft erhoben oder fehlerhaft ausgewertet und wird unerwünscht ein schwerbehindertes Kind geboren, stehen hohe Schadensersatzansprüche im Raum.

Blutarmut

Es gibt lokale (örtliche) oder allgemeine Anästhesie („Vollnarkose“). Die Anästhesie wird durch einen Facharzt für Anästhesie überwacht. Als Behandlungsfehler sind hier unter anderem denkbar: Überdosierung, ´ Aspiration (Eindringen von Material in die Atemwege), Sauerstoffuntersättigung, um nur einige zu nennen.

Medikamente, die den Schmerz ausschalten.

Medikamente, die den Schmerz lindern.

Die Anamnese ist die wesentliche Grundlage für das Stellen einer Diagnose und ist in allen medizinischen Disziplinen von außerordentlicher hoher Bedeutung. Eine fehlerhafte Anamnese kann zu Diagnoseirrtümern führen. Ein vorwerfbarer Diagnosefehler wiederum kann Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche auslösen.

Krankhafte Erweiterung einer Schlagader. Wenn das A. reißt, kann es zum Tode führen. Es muss unbedingt rechtzeitig entdeckt werden.

Eine häufige Ursache für ein A. Ist eine vom Arzt verursachter Gefäßwandriss nach der Punktion der arteria femoralis (Oberschenkelarterie).

Darstellung der Blutgefäße (Adern) nach der Injektion eines Kontrastmittels. Mit dieser Untersuchung kann man Beispielsweise ein Aneurysma feststellen. Diese Untersuchungsmethode birgt auch Risiken (beispielsweise Schlaganfall), über die aufgeklärt werden muss.

„Herzenge“, „Brustenge“ mit anfallartigem Schmerz im Brustbereich durch eine akute, vorübergehende Durchblutungsstörung des Herzens, aufgrund koronarer Erkrankungen, meist eine Engstelle der Koronargefäße (Herzkranzgefäße).

Geist, Seele

Ungleiche Fehlsichtigkeiten beider Augen; sie ist schwerer zu korrigieren, als eine gleichmäßigere Fehlsichtigkeit. Bei größeren Differenzen (ab drei Dioptrien) wird das räumliche Sehen gestört.

Fehlen oder Verlust des Geruchssinns. Der Riechverlust ist eine schwere Lebensbeeinträchtigung mit psychischen Einbußen, die ein Schmerzensgeld rechtfertigt, wenn sie auf einem Behandlungsfehler oder Unfall beruht. Für den Geschmack von Speisen und Getränken ist zum überwiegenden Teil der Geruchssinn entscheidend, also fehlt auch dieser. Das ist nicht nur eine Beeinträchtigung, sondern auch gefährlich (verdorbene Speisen werden nicht erkannt).

vollständiges Sauerstoffdefizit

Gerinnungshemmung mit Antikoagulantien („Blutverdünnern“). Diese Medikamente bergen als Nebenwirkung ein erhöhtes Blutungsrisiko. Notfalloperationen werden damit risikoreicher.

Verminderte Harnausscheidung. Die Ursache muss unbedingt erkundet werden, weil schwere Grunderkrankungen in Frage kommen.

After = Austrittsöffnung des Darms.

Künstlicher Darmausgang (auch: Enterostoma). Das Vorhandensein eines Enterostomas beeinträchtigt die Lebensführung nachhaltig, besonders dann, wenn er nicht zurückverlegt werden kann. Beruht diese Beeinträchtigung etwa auf einem Behandlungsfehler, rechtfertigt sie ein hohes Schmerzensgeld.

Hauptschlagader

Sie liegt in der Aorta, direkt an deren Ursprung aus der linken Herzkammer und verhindert den Rückfluss des Blutes bei jedem Herzschlag.

„Wachkoma“. Aufgrund schwerster Schädigung des Gehirns (etwa durch schwere Unfälle oder Fehlbehandlungen bei der Geburt) kommt es zu einem Verlust der Beziehung zur Umwelt. Diese Schäden sind so schwerwiegend, dass sie mit anderen Medizinschäden nicht mehr vergleichbar sind. Deshalb nimmt die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Arzthaftung eine eigenständige Bewertung dieser Schäden vor, bei denen das Gehirn betroffen ist. Der Bundesgerichtshof sieht in hirnorganischen Schäden eine eigenständige Fallgruppe, bei der die Zerstörung der Persönlichkeit durch den Fortfall der Empfindungsfähigkeit geradezu im Mittelpunkt steht und deshalb auch bei der Bemessung der billigen Entschädigung einer eigenständigen Bewertung zugeführt werden muss, die der zentralen Bedeutung dieser Einbusse für die Person gerecht wird. Aus diesem Grunde sind die Schmerzensgeldbeträge bei Gehirnschäden, insbesondere bei Geburtschäden, bei denen das gesamte zukünftige Leben eines Menschen zerstört wird, die höchstmöglichen. Das Schmerzensgeld hilft wenigstens den Angehörigen ein bisschen.

Der Apgar-Score ist ein Punkteschema, mit dem sich der klinische Zustand von Neugeborenen standardisiert beurteilen lässt, indem fünf Komponenten abgeprüft werden: Atmung Puls Grundtonus Aussehen Reflexe. Die Bestimmung wird 1, 5 und 10 Minuten nach der Geburt durchgeführt. Je Merkmal werden jeweils 0 Punkte (Merkmal fehlt), 1 Punkt (Merkmal nicht ausgeprägt) oder 2 Punkte (Merkmal gut vorhanden) vergeben; die maximale Punktzahl ist  also10. Die optimale Punktzahl für Neugeborene sind 9–10 Punkte. Bei Wertungen zwischen 5–8 gilt das Neugeborene als gefährdet, bei unter 5 als akut lebensgefährdet.

Dieses noch immer gültige System zur raschen Einschätzung des Zustandes eines Neugeborenen entwickelte die Chirurgin und Anästhesistin Dr. Virginia Apgar (1909 bis 1974) schon im Jahre 1952.

Sprachstörung, bis zum Verlust der Sprache. Wenn diese auf einem Behandlungsfehler beruht, weil beispielsweise ein Schlaganfall nicht rechtzeitig behandelt wird, rechtfertigt diese Beeinträchtigung Schadensersatzansprüche.

Atemstillstand

Blinddarmentfernung

Blinddarmentzündung. Wegen der schweren, lebensbedrohlichen Komplikationen ist bei begründetem Verdacht der Entzündung des Wurmfortsatzes die unverzügliche Entfernung (Appendektomie) angezeigt. Ansonsten liegt ein Behandlungsfehler vor. Wenn trotz eindeutiger Anzeichen die Diagnose nicht gestellt wird, kann ein vorwerfbarer Diagnoseirrtum vorliegen.

Blinddarmentzündung in der Schwangerschaft. Sie kann wegen der verminderten Abwehrkräfte der Schwangeren leicht zum Tod führen und muss unbedingt erkannt werden, wenngleich die Diagnose während der Schwangerschaft erschwert ist.

„Anerkennung“, „Genehmigung“ heißt die staatliche Zulassung, den Arztberuf ausüben und die entsprechende Berufsbezeichnung führen zu dürfen.

unregelmäßiger Schlag des Herzens

„Anfressen“. Die Zerstörung von Organen durch Entzündungen, Tumore oder Geschwülste.

Pulsader, Schlagader, Arterie. Die Arterien führen das Blut vom Herzen weg. Die Arterien des Körperkreislaufes transportieren sauerstoffreiches (rotes) Blut; die Arterien des Lungenkreislaufs transportieren sauerstoffarmes Blut.

Der komplette Verschluss ist ein Notfall. Wird bei einem Arterienverschluß in einer Extremität die Durchblutung nicht innerhalb von sechs Stunden wieder hergestellt, droht die ´ Amputation. Es ist ein schnellstmöglicher Transport in ein geeignetes Krankenhaus notwendig, auch zur Abklärung der Möglichkeit einer Lyse.

Röntgenologische Darstellung der Schlagader nach der Injektion eines Kontrastmittels.

„Aterienverkalkung“: chronisch degenerative (entzündliche) Verhärtung von Schlagadern.

Gelenkvernarbung. Sie geht meist mit einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung einher (Dauerschaden).

operative Gelenkversteifung

Gelenkplastik, welche die Beweglichkeit wieder herstellen soll.

degenerative Gelenkerkrankung (Gelenkabnutzung)

Betrachtung der Gelenkhöhle nach vorheriger Punktion und Gas oder Flüssigkeitsinfusion in die Gelenkhöhle. Häufig werden A. am Kniegelenk durchgeführt. Das birgt die Gefahr der Sepsis. Als Risiko muss dann hingenommen werden, dass ein künstliches Kniegelenk eingesetzt werden muss. Mit der A. selbst sind auch Eingriffe zur Bekämpfung der Knorpeldegeneration möglich, etwa Knorpelglättung, Knorpeltransplantation oder Anregung des Knorpelwachstums durch Einblutungen, die durch Bohrungen oder durch Mikrofrakturierung hervorgerufen werden. Alle diese Eingriffe bergen Risiken, über die aufgeklärt werden muss. Siehe auch: Meniskus.

Gelenkeröffnung durch einen Schnitt

Gelenk

Schlaflosigkeit

pulslos, verringerte oder aufgehobene Atmung, führt zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand (also Tod), wenn keine Notfallmaßnahmen durchgeführt werden.

Ansaugen, Einatmen von Luft oder Flüssigkeit; Eindringen fester (etwa Gewebereste) oder flüssiger Stoffe in die Atemwege. Wird eine A. während einer Operation nicht bemerkt, können schwerste Gehirnschäden eintreten bis hin zum  apallischen Syndrom.

durch Aspiration ausgelöste Lungenentzündung

präoperative Maßnahmen zur Vermeidung einer Aspiration, wie etwa Nahrungs- und Flüssigkeitskarenz (Karenz = Aussetzen).

„Beklemmung“, Luftnot

Die Hornhautverkrümmung ist eine Fehlsichtigkeit, bei der anders als bei normaler Kurz- oder Weitsichtigkeit die Ursache nicht eine Verformung des Augapfels, sondern eine Verformung der Hornhaut ist.

Fehlen eines koordinierten Bewegungsablaufs

Atemfunktionsschwäche

Lehre von den Ursachen der Krankheiten

Oberster Halswirbel

Vorhof (des Herzens)

Rückbildung eines Organs oder Gewebes

Gehör, das Hören

„Vergrößerung“ – etwa Knochenaufbaus des Kiefers; Brustvergrößerung (Mammaaugmentation). Die Brustvergrößerung ist eine Schönheitsoperation. Bei Schönheitsoperationen muss nach den Vorgaben des Bundesgerichtshofs (BGH) besonders sorgfältig (schonungslos) aufgeklärt werden, weil sie medizinisch nicht notwendig sind. Der Patient muss darüber unterrichtet werden, welche Verbesserungen er günstigenfalls erwarten kann, und ihm müssen etwaige Risiken deutlich vor Augen gestellt werden, damit er genau abwägen kann, ob er einen etwaigen Misserfolg in Kauf nehmen will.

Diagnostisches Abhören von Organen auf Schallzeichen

„oder ein Gleiches“: Wenn der Arzt „aut idem“ auf dem Rezept vermerkt, darf der Apotheker ein gleichwertiges Präparat aushändigen. Das Ersetzen des verordneten Arzneimittels durch ein wirkstoffgleiches, meist günstigeres Mittel, dient der Kostenersparnis.

Zweiter Halswirbel

Lungenbläschen. Durch sie erfolgt bei der Atmung der Gasaustausch.

B

Verbindung zwischen den beiden Hemisphären des Gehirns (cerebrum). Es gibt jeweils die beiden Hälften des Kleinhirns und die des Großhirns).

unten; an der Grundfläche gelegen

Eine chronisch-entzündliche (rheumatische Erkrankung des Knochengelenksystems, besonders der Wirbelsäule, die zunehmend versteift, was zu Bewegungseinschränkungen führt.

Bei der Steißlage besteht immer (!) eine Behandlungsindikation. Das Kind liegt im Mutterleib mit dem Kopf nach oben. Eine normale Geburt ist möglich, aber schwierig. Es gibt verschiedene Manöver, die eine vaginale Geburt ermöglichen. Die Indikation zur Schnittentbindung (Kaiserschnitt = Sectio) wird kontrovers diskutiert. Die Mutter muss aber über diese Behandlungsalternative aufgeklärt werden, da für das Kind hohe Risiken bestehen.

tritt besonders bei Frauen während der Schwangerschaft und im Wochenbett auf; sie ist gefährlich wegen der Möglichkeit einer Lungenembolie.

Nach der höchstrichterlichen Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs scheidet eine Zurechnung des Folgeschadens für sogenannte Renten- oder Begehrensneurosen aus, die dadurch gekennzeichnet sind, dass der Geschädigte den Unfall in dem neurotischen Streben nach Versorgung und Sicherheit lediglich zum Anlass nimmt, den Schwierigkeiten des Erwerbslebens auszuweichen.

Eine Herzunterstützungspumpe („Kunstherz“), das in Berlin entwickelt worden ist. Auch die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt der Kunstherzforschung.

Ist eine Transfusionswahrscheinlichkeit gegeben, muss bei planbaren Eingriffen eine Aufklärung über die Risiken der homologen B. stattfinden; desgleichen muss der Hinweis auf die Möglichkeit einer Eigenblutspende erfolgen.

Knochenprellung, kleinster Knochenbruch, die mit starken Schmerzen einhergehen kann. Eine Diagnose ist nur mittels MRT möglich.

Oberarm

langsame Schlagfolge des Herzens, die ggf. mit Medikamenten oder der Implantation eines Herzschrittmachers behandelt werden muss.

zum Oberarm gehörend

Entzündung der Atemwege

Untersuchung der Bronchien  (siehe: Bronchus) mittels Endoskop.

Der Luftröhrenast, die Bronchie, auch Bronchos.

Augapfel

Brustwirbelkörper

Ein B. ist jegliche operativ erstellte Überbrückung eines kranken Gefäßes. Dabei wird eine neue Verbindung zwischen Anfang und Ende einer Engstelle hergestellt. Als Bypassoperation bezeichnet man umgangssprachlich die Operation am Herzen, bei der verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße überbrückt werden, um die Blutversorgung des Herzmuskels wiederherzustellen.

C

Leichnam

Blinddarm

heißt das im Spalt eines Knochenbruchs sich neu bildende Gewebe.
Oberarmköpfchen
Gelenkkapsel
Kopf, Gelenkkopf
Fäulnis
Handwurzelknochen
Handwurzel
Kopfschlagader
Knorpel, siehe: Chondros
Nervenfaserbündel am Ende des Rückenmarks
Die Ursache
Achtung!, Warnung! (etwa: nicht verwenden bei…)
Höhle, Hohlraum
Kopfschmerz
Umschlingung, Kreisnaht
Das Großhirn betreffend
Großhirn
auch HWS-Syndrom oder Schulter-Arm-Syndrom genannt, bezeichnen von der Halswirbelsäule ausgehende Schmerzen, die in den Arm ausstrahlen.
halswärts
Hals, Nacken

Gebärmutterhals

Die Chemotherapie verwendet Stoffe, die ihre schädigende Wirkung möglichst gezielt auf bestimmte Zellen beziehungsweise Mikroorganismen ausüben, diese töten oder in ihrem Wachstum hemmen. In der Krebstherapie heißen diese Substanzen Zytostatika.

= Handarbeit, Handwerk. Sie ist das Gebiet der Medizin, das sich mit der operativen Behandlung von Krankheiten und Verletzungen beschäftigt.

Entfernung der Gallenblase
Knorpel. Der Knorpel ist ein biegestabiles aber elastisches, Gewebe, das eine hohe Reißfestigkeit und Druckelastizität besitzt. Es gibt Gelenkknorpel, Ohrenknorpel, Nasenknorpel, Kehlkopfknorpel und Rippenknorpel.
Auflösung von Knorpelgewebe
krankhafte Entwicklung des Knorpels
Knorpelerkrankung
bezeichnet den Übergang von der vorübergehenden zum dauerhaften (chronischen) Vorhandensein einer Erkrankung oder eines Symptoms, insbesondere von Schmerzen. Mit der Diagnose „chronisch“ wird gleichzeitig die nicht mehr wahrscheinliche Heilbarkeit zugestanden. Die C. ist damit gleichbedeutend mit dem Verlust der Aussicht auf Heilung. Es bleibt für den Patienten nur noch die Hoffnung auf Linderung der Beschwerden oder auf neue Behandlungsmethoden/ Medikamente. Eine chronische Folgeerkrankung führt als dauerhafte Lebensbeeinträchtigung zu einer Erhöhung des Schmerzensgeldes, wenn sie auf einen Behandlungsfehler oder Verkehrsunfall zurückzuführen ist.

Narbe

Schlüsselbein

Geschlechtsverkehr

Entzündung des Dickdarms

auf der gleichen Seite gelegen, benachbart

Hals

Wirbelsäule. Bei Operationen am Rücken können leicht Behandlungsfehler auftreten. Beim Versteifen von einzelnen Wirbeln durch Schrauben und Platte
können die Nerven verletzt werden. Wenn Schrauben in den Spinalkanal hineinragen, kann das Rückenmark verletzt werden. Das kann zu Gefühls- und
Bewegungsstörungen der Beine, Funktionsstörungen von Blase und Darm, sowie zu sexuellen Störungen führen. Wenn eine Querschnittlähmung eintritt, dann ist diese nach dem hypoxischen Hirnschaden die schwerwiegendste Lebensbeeinträchtigung überhaupt. Darum muss über dieses Risiko aufgeklärt werden, zumal viele Wirbelsäulenoperationen unnötig sind.

Gehirnerschütterung

Einwilligung, Bereitschaft zur Mitarbeit

Gehirnquetschung

Rippe

Gehirnverletzung, die der Seite des Aufpralls gegenüberliegt aufgrund des Prinzips „Stoß und Gegenstoß“ bei Gewalteinwirkung am Schädel.
Prellung, Quetschung
Herz
Gebärmutterkrebs
zur Rippe gehörend
Hüfte
Chronische Erkrankung des Hüftgelenks (Verschleiß). Wenn ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden muss, sind Behandlungsfehler möglich, etwa wenn Prothesen im falschen Winkel eingesetzt werden, sich lockern oder durch massiven Abrieb zu einer Schwermetallvergiftung im Körper führen. Übermäßiger Verschleiß kann auch auf behandlungsfehlerhaft zurückgebliebenen Zementteilchen beruhen. Die künstliche Hüfte muss dann ausgetauscht werden. Die Standzeit der neuen Hüfte ist nicht so lang, wie bei dem ersten Implantat. Das führt besonders bei jüngeren Patienten zu massiven Problemen.
kopfwärts zum Schädel gehörend
Öffnung des Schädels
Schädel

Schenkel

Ellenbogen
Fußwurzelknochen
Haut
bläuliche Verfärbung der Haut. Symptom für eine gefährliche bis  lebensbedrohliche Störung des Organismus, meist Unterversorgung mit Sauerstoff, oftmals durch Herzerkrankungen.

D

Das ist ein Gesundheitsschaden der dauerhaft verbleibt und für den ein höheres Schmerzensgeld gezahlt werden muss, als für eine Verletzung, die wieder ausheilt.

Dauerschäden rechtfertigen ein höheres Schmerzensgeld, als solche Verletzungen, die wieder ausheilen oder abklingen.

Typische Dauerschäden sind: Dauerschmerzen, Bewegungseinschränkungen, kognitive Einschränkungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Lähmungen in schweren Fällen wie Querschnittlähmungen (siehe dort).

Siehe auch unter: Folgeschaden.

Geistesschwäche; 1. Grad geistiger Behinderung

Hautabscherung

Stuhlentleerung

Hierbei werden Elektroden auf den Brustkorb gesetzt, um mittels Stromstößen nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand den Herzschlag wieder herzustellen oder ein Kammerflimmern zu durchbrechen.
Abbau, Rückbildung
auf Degeneration beruhend
liegt vor, wenn der Körper die durch eine Krankheit entstandenen Defekte nicht mehr ausgleichen kann.
Druckentlastung von Organen
Druckgeschwür, entstanden durch falsche oder unzureichende Lagerung (Dekubitusprophylaxe). Das Auftreten von Dekubiti spricht für eine unsachgemäße Lagerung (Pflegefehler).
Hautrötung, Hautverhärtung
Hautdefekt, Blase oder Geschwür
Verlust aller Hautschichten und Schädigung der Unterhaut, die bis auf den drunter liegenden Muskel reichen kann.
Verlust aller Hautschichten mit ausgedehnter Zerstörung, Nekrose (Absterben von Zellen) oder Schädigung von Muskeln, Knochen oder Sehnen.
Entfernung der Nerven eines Organs
Zahn
zahnförmiger Fortsatz des zweiten Halswirbels
Hautentzündung
Zerstörung
Abweichung
leblos, abgestorben
Verlangsamung
Zuckerkrankheit: Störung des Zuckerstoffwechsels. Volkskrankheit. Mediziner schätzen, dass bis zum Jahr 2030 weltweit jeder zehnte Mensch an Diabetes erkranken wird.

Auf der Diagnose baut die nachfolgende ärztliche Behandlung, die Therapie auf. Die Diagnose ist eine der heikelsten Aufgaben eines Arztes. Deshalb hat sie aber auch mit besonderer Sorgfalt zu erfolgen. Die Rechtsprechung ist mit der Annahme von Diagnosefehlern etwas zurückhaltend, weil die Diagnose eine so schwere Aufgabe ist, was aber nicht heißt, dass der Arzt bei der Diagnosestellung hinter die Facharztstandards zurückfallen darf. Unterschieden werden grundsätzlich: Der einfache, nicht als Behandlungsfehler vorwerfbare Diagnoseirrtum (gerade noch vertretbare Diagnose). Der als (einfacher) Behandlungsfehler vorwerfbare Diagnoseirrtum (nicht mehr vertretbare Diagnose). Schließlich der als grober Behandlungsfehler vorwerfbare und die Beweislast umkehrende fundamentale Diagnoseirrtum (mit völlig unvertretbarer Befundinterpretation). Siehe auch: Differentialdiagnose.

Blutreinigung, Blutwäsche
(= Trennwand) Zwerchfell/ bezeichnet auch ein mechanisches Mittel zur  Empfängnisverhütung (Scheidenpessar).
Mittelstück des Röhrenknochens (etwa Oberschenkel, Oberarm).
Durchfall
Auseinanderstehen, Auseinanderweichen
Erschlaffungs- und somit Blut-Einströmungsphase des Herzens
Unterscheidung und Abgrenzung ähnlicher Krankheitsbilder. Eine mangelhafte Differentialdiagnose kann zu Behandlungsfehlern führten.
ohne scharfe Grenzen
den Finger betreffend, mit dem Finger
Finger, Zeh
Erweiterung eines Hohlorgans (etwa Gefäße [Adern] oder der Herzmuskel)
Maßeinheit der Brechkraft von optischen Linsen. Dient auch als Maßeinheit für Fehlsichtigkeit, für die Bestimmung der Brillengläser.
Schwächung beider Arme oder Beine
doppelseitige Lähmung beider Arme oder beider Beine
Sprechstörung
Entfernung von Bandscheibengewebe
Erkrankung der Bandscheibe
Bandscheibe
Bandscheibenvorfall. Die Indikation zur Operation sollte nur zurückhaltend gestellt werden. Bei einer Operation können Nervenschäden oder Lähmungen  auftreten, darüber muss aufgeklärt werden. Auch eine Instabilität der Wirbel ist mögliche Folge der Operation. Komplikationen bei solchen Rückenoperationen können auch auf Behandlungsfehlern beruhen, was zu Schadensersatzansprüchen führt.
Ausbreitung eines Krankheitsprozesses
Vom Rumpf weg, weiter entfernt von der Körpermitte
Zerrung, Verstauchung
Die Rückseite betreffend
Schmerz
Rückenschmerzen
Rücken
Ableitung von Flüssigkeiten und Gasen, Wundabsonderungen (Wunddrainage).
Gallenblasengang
Vereinigung des rechten und linken Gallengangs an der Leberpforte.
Zwölffingerdarm
äußerste Hirnhaut
Typisch ist das verzögerte Auftreten etwa zwei Tage nach einem chirurgischen Eingriff. Möglich sind Denkstörungen, Gedächtnisstörungen, Antriebsarmut, aber auch Unruhe, plötzliche Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen (oft mit Alpträumen), völlige Verwirrung, sowie zeitliche und räumliche Desorientierung.
Missempfindung, Sensibilitätsstörung
Funktionsstörung
Verdauungsstörung
Fehlbildung

abnormaler Geburtsverlauf. Es gibt die außerordentlich gefährliche Schulterdystokie, bei der nach der Geburt des kindlichen Kopfes die Schultern des Kindes im Becken der Mutter steckenbleiben. In diesem Fall gibt es mehrere verschiedene Manöver, die unverzüglich ausgeführt werden müssen. Das Kind kann ansonsten durch Sacherstoffunterversorgung schweren Schaden nehmen.

Als Risiken gelten: Eine vorausgegangene Schulderdystokie, Diabetes und Übergewicht bei der Mutter, Multiparität (die Frau hat schon mehrere Kinder geboren) und ein zu erwartendes Geburtgewicht von über 4000 Gramm.

Spätestens ab einem zu erwartenden Geburtsgewicht von 4500 Gramm muss über die Schnittentbindung als Alternative aufgeklärt werden.

Der Geburtsverlauf kann auch durch Anomalien des knöchernen Geburtskanals behindert werden (Beckendystokie). Wenn die Wehen von der normalen Wehentätigkeit abweichen, spricht man von Wehendystokie. Die Zervixdystokie bedeutet, dass der Gebärmutterhals sich ungenügend und verzögert erweitert, was zu einer Verzögerung der Geburt führt.

potentiell lebensbedrohliche Einschränkung der Atemfunktion mit Gefahr der Hypoxie.

E

Aufzeichnung der Hirnstromkurve.
ableitend, wegführend
Herausschneiden, totale Entfernung eines Organs.
Wortteil mit der Bedeutung operative Entfernung, etwa: Prostatektomie = Prostataentfernung, Splenektomie = Milzentfernung, Nephrektomie = Nierenentfernung.

Aufzeichnung der Hirnstromkurve.

Aufzeichnung der Herzstromkurve.
Aufzeichnung der Muskelströme.
Plötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Blutpfropf (Embolus).  Unbehandelt kann eine E. zum Tod führen. Wenn eine Embolie (behandlungsfehlerhaft) nicht rechtzeitig erkannt wird, führt das zur Haftung des Arztes oder Krankenhauses.
as Ungeborene bis zum dritten Monat, sodann Fötus
Lungenblähung, „Blählunge“ durch Zerstörung der Alveolen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind begrenzt, da das zerstörte Gewebe sich nicht regeneriert. Es ist aber möglich, ein Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.
Eiteransammlung in einer Körperhöle durch Infektion.
Die Medizin spricht von endogenen Stoffen, Krankheiten oder Krankheitserregern, wenn diese ohne äußere Ursache von selbst im Innern des Körpers entstehen.
Herzinnenwand
Entzündung der Herzinnenhaut. Eine E. muss immer behandelt werden. Bei Risikopatienten muss eine Endokarditisprophylaxe durchgeführt werden.
Gelenkersatz, der dauerhaft in den Körper eingesetzt wird, etwa Hüftprothesen oder Knieprothesen. Auch das Schultergelenk kann durch Implantate ersetzt werden.
Siehe: Anus praeter

Entfernung eines abgegrenzten, bekapselten Gewebebereichs, etwa: Entfernung des Auges (Augapfels) bei Augentumoren; Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs (siehe: Prostatektomie).

Entzündung des Gehirns, häufig mit Beteiligung der Hirnhäute. Schon bei dem Verdacht auf eine Gehirnentzündung/Gehirnhautentzündung ist eine stationäre Einweisung angezeigt.
Gehirn. Das Gehirn des Menschen ist anfällig. Es kann leicht geschädigt werden, bei Autounfällen, Motorradunfällen oder bei der Geburt (Geburtsschäden). Hirnorganische Schädigungen lösen, insbesondere wenn Sie mit der Zerstörung der Persönlichkeit einhergehen, die höchsten Entschädigungsleistungen aus (Schmerzensgeld, Pflegekosten, Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden).
Nichtentzündliche Erkrankung des Gehirns
Oberhaut
Blutung zwischen innerer Oberfläche des Schädels und abgelöster Dura. Dringende Behandlung notwendig zur Vermeidung irreparabler Schäden. Bei Raumforderung des Gehirns (Anschwellung) muss schnellstmöglich eine Entlastung des Hirndrucks erfolgen durch Bohrung oder Trepanantion.
Darüber hinaus: Sofortige Intubation, Beatmungund Kreislaufstabilisierung.
Nachprüfung, Beurteilung. Ein zusammenfassender, kritischer Abschlussbericht über den Verlauf einer Erkrankung, eventuell mit Angabe und Begründung einer Diagnosestellung, sowie Empfehlungen zu einer weiter durchzuführenden Therapie. Oft ist der Entlassungsbericht eines Krankenhauses eine E.
„Fallsucht“, Krampfanfälle. Sie kann zu erheblichen Folgeschäden führen, wie etwa: Müdigkeit, Kopfschmerz, kognitive Störungen, Konzentrationsschwierigkeiten; Schlaganfall und Gehirnblutung.

Dammschnitt

Sexualstörung mit unzureichender oder ausbleibender Erektion.

ist bei der Geburt der Zeitraum vom Wehenbeginn bis zur vollständigen Öffnung des Muttermundes.

rote Blutkörperchen
lebensnotwendig

Ist ein Behandlungsfehler ursächlich für den Tod eines Hinterbliebenen, so wird diesem Hinterbliebengeld gezahlt. Die Entschädigung wird für das dem Hinterbliebenen zugefügte seelische Leid gezahlt, § 844 Abs. 3 BGB.

Ausatmung
die radikale Entfernung eines Organs
Herausziehen
Gliedmaßen
Ausschneidung

F

zum Gesicht gehörend

Gesichtslähmung

Gesicht

Oberschenkelarterie

Zum Oberschenkel gehörend
Oberschenkelknochen
Fruchtbarkeit
Siehe: Fötus
Faser; Bindegewebe
Eiweißstoff im Blut
Weichteilschmerzen („Weichteilrheumatismus“)
Wadenbein
krankhafte röhrennetzartige Verbindung zwischen einem inneren Hohlorgan und anderen Organen oder der Körperoberfläche.
äußeres Haltesystem zur Knochstabilisierung bei Frakturen. Der Fixateur externe wird ausschließlich bei schwersten Verletzungen eingesetzt. Bei seiner Anwendung muss immer an schwere Dauerschäden, aber auch Folgeschäden gedacht werden, so dass ein Abfindungsvergleich wohl überlegt sein muss, indem mindestens ein Arzt um Rat gefragt wird.
Befestigung
Seitlicher Rumpfteil
Beugung
„Darmwinde“ = Blähungen
Gestank
das Ungeborene vom dritten Monat bis zur Geburt, vorher: Embryo
den Krankheitsherd betreffend
Krankheitsherd

Das ist eine weitere Gesundheitsbeeinträchtigung in der Zukunft, die auf einem durch Behandlungsfehler oder Verkehrsunfall entstandenen Gesundheitsschaden beruht. Folgeschäden können auch Jahre später auftreten, sogar dann, wenn die ursprüngliche Verletzung ausgeheilt ist (Spätschäden).

Ist mit Folgeschäden zu rechnen, rechtfertigt sich ein höheres Schmerzensgeld.

Denkbar ist auch, dass ein Dauerschaden (siehe dort) vorliegt und zukünftig darüber hinaus mit weiteren Folgeschäden zu rechnen ist. Dauerschaden und Folgeschaden können also auch kumulativ vorliegen.

Typische Folgeschäden sind: Arthrose, Gelenkersatz (Hüft- oder Knieprothese), Gelenkversteifung oder Morbus Sudeck (siehe dort).

Bruchstück
Knochenbruch
stirnseits
Siehe: Sattigalebene

Einatmen von Fruchtwasser mit großer Gefahr für den Fetus.

Eindringen von Fruchtwasser in die Blutbahn der Mutter während oder kurz nach der Geburt. Diese Komplikation ist lebensbedrohlich, mit hoher Sterblichkeit.

Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche. Die Frühstgeburt gänzlich unreifer Frühstgeborener sollte verhindert werden, wenn möglich. Die elementarste Voraussetzung, um den Tod oder Behinderung Frühgeborener zu vermeiden, stellt die Geburt in einem Perinatalzentrum (spezialisierte Einrichtungen zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen) dar. Sogar Früstgeburten ab der 24. Woche haben dort noch eine Chance, ihre frühe Geburt ohne Schäden zu überstehen. Es stellt einen schwerwiegenden Fehler dar, wenn die Lungenreife bei drohender Frühstgeburt nicht durch die Gabe von Cortison beschleunigt wird. Die Lungenreife ist für „Frühchen“ überlebens­entscheidend.

Grund oder Boden eines Hohlorgans

G

Keimzellen

Brand (Zerfall, Fäulnis von nekrotischem Gewebe), siehe: Nekrose

Magen

Wortteil mit der Bedeutung „Magen“

Magenschleimhautentzündung

Geburtstraumata; gesundheitliche Schäden, die mit dem Geburtsvorgang zusammenhängen.

Beruhen diese auf einer Missachtung der bei einer Geburt einzuhaltenden Facharztstandards, so sind Ärzte, Krankenhäuser oder Hebammen dem Neugeborenen zum Schadensersatz verpflichtet.

Wenn das Neugeborene während der Geburt unter Sauerstoffmangel gelitten hat, sind die Schäden besonders groß, so schwer, dass sie mit anderen Medizinschäden nicht mehr vergleichbar sind. Die höchstrichterliche Rechtsprechung nimmt deshalb eine eigenständige Bewertung dieser Schäden vor. Fälle, bei denen der Verletzte durch den weitgehenden Verlust der Persönlichkeit getroffen worden ist, verlangen nach einer eigenständigen Bewertung dessen, was als Entschädigung bei einer schweren Hirnschädigung für diesen immateriellen Verlust als „billig“ (= gerecht) anzusehen ist, rechtfertigen also die höchsten Schmerzensgelder überhaupt.

Bei der Zangengeburt wird der Kopf des Kindes aus der Scheide herausgezogen. Sie ist gegenüber der Vakuumextraktion vorzuziehen, die Anwendung erfordert jedoch Geschick und Erfahrung. Mutter und Kind können bei der Zangengeburt verletzt werden. Aus arzthaftungsrechtlicher Sicht muss immer geprüft werden, ob nicht der Kaiserschnitt (Sectio) die bessere Alternative gewesen wäre. Die Zahl der Z. ist rückläufig.
allgemein ausgebreitet
Entstehend
Schwangerschaft
Zahnfleisch
Drüse
Eichel (des Penis)
Grüner Star. Der Grüne Star schädigt die Netzhaut und kann zur Erblindung führen. Die fehlerhafte Behandlung oder das Nichterkennen des Grünen Stars, beispielsweise durch unterlassene Augeninnendruck- oder Gesichtsfeldmessungen oder Medikamentation kann zu hohen Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüchen für die Betroffenen führen.
Knie
Kniegelenkentzündung
Kniegelenkverschleiß, siehe auch unter Meniskus
die Schwangere
Schwangerschaft
schwer
Geschmack

H

Gewohnheitsmäßig

Bluterguss
Bluterguss in einem Gelenk
Großer Zeh
Schiefzeh, meist der Große. Zu dessen operativer Geradestellung gibt es 150 Operationsmethoden. Hier ist intensive Aufklärung notwendig.
Dieses Syndrom steht für die jeweiligen (hier ausgelassenen) englischen  Abkürzungen: H = Abbau, Auflösung der roten Blutkörperchen; EL = überhöhte Leberwerte; LP = verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Das H-S. ist eine der schwersten Schwangerschaftserkrankung überhaupt und kann für Mutter und Kind lebensbedrohlich werden.
unvollständige Halbseitenlähmung
Halbseitenlähmung
Halbkugel: linke und rechte Hälfte des Klein- und Großhirns.
Leber
Leberentzündung. Man unterscheidet Hepatitis A, B, C. B und C werden durch Blut übertragen und können chronisch werden.
Eingeweidebruch

Viele Patienten versterben vor Erreichen der Klinik. Ein Infarktpatient darf auf keinen Fall aufstehen oder zu Fuß in die Klinik gehen. Der Transport in die Klinik muss unter notärztlicher Begleitung erfolgen.

Der Herzschrittmacher ist ein Medizinprodukt der Klasse III (entspricht hohem Gefahrenpotential). Er ist ein elektronischer Impulsgenerator zur elektrischen Stimulation (Anregung) des Herzmuskels. Das Gerät dient vor allem der Behandlung von Patienten mit zu langsamen Herzschlägen.
Ähnlich einem Herzschrittmacher funktioniert der implantierbare Kardioverter-Defibrillator. Dieses Medizinprodukt wird zur Bewältigung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörung eingesetzt, wie etwa Kammerflimmern oder überschnellem Herzschlag (über 200 Schlägen pro Minute). Das Gerät registriert die Herzaktionen. Tritt der Notfall ein, lädt es sich innerhalb kurzer Zeit auf und gibt einen Elektroschock ab. Dadurch wird das Herzflimmern beendet. Das Gerät kann auch erkennen, ob das Herz zu langsam schlägt und funktioniert in diesem Fall wie ein normaler Herzschrittmacher.
Zurückgehend auf den griechischen Arzt Hippokrates (um 460-370 vor unserer Zeitrechnung). Es handelt sich um eine ethische Beschwörungsformel, die zum Beispiel das Verbot enthält, Behandlungen durchzuführen, für die der Arzt nicht über das notwendige Spezialwissen verfügt (vgl. heute den § 630h  Abs. 4 BGB). Die aktive Sterbehilfe wird verboten. Die Beschwörungsformel normiert die für den Arztberuf und für das Arzt-Patientenverhältnis überragend wichtige ärztliche Schweigepflicht.
feingewebliche Untersuchungen, Gewebelehre
human
immunodeficiency
virus
(Humanes Immunschwäche- Virus)
Siehe auch: AIDS
gleichnamig

ist eine angeborene Fehlstellung der Hüfte, die unverzüglich behandelt werden muss. Je früher behandelt wird, desto günstiger sind die Ergebnisse. Nach dem dritten Lebensmonat sinkt die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Korrektur durch die Abspreizbehandlung.

Oberarmknochen
Flüssigkeit
Halswirbelkörper
„Schleudertrauma“. Meistens leichter Verlauf, in seltenen Fällen sind  schwerwiegende Beeinträchtigungen bekannt geworden.
„Wasserkopf“
Schwerhörigkeit
Schmerzsyndrom mit Überempfindlichkeit für sensible Reize.
erhöhte Kerntemperatur des Körpers

Bluthochdruck

Größenzunahme eines Organs durch Vergrößerung
der Zellen
beschleunigte Atmung
die übertriebene Angst, zu erkranken oder krank zu sein, etwa: AIDS-Phobie.
Hirnanhangsdrüse
Minderung des Geruchsinns
niedriger Blutdruck
Sauerstoffmangel, Minderversorgung mit Sauerstoff
Entfernung der Gebärmutter

I

durch den Arzt verursacht: Zu den von ärztlicher Seite verursachten  Krankheitsbildern gehören beispielsweise iatrogene Infektionen sowie unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten, die von einem Arzt verabreicht werden.
International Classification of Diseases = Internationale Klassifikation von Krankheiten Der ICD-Code hat das Format X00.00. X steht für einen  Buchstaben von A-Z. Die Nullen stehen für eine Ziffer von 0-9. Die ersten drei Stellen stehen für die grobe Diagnose. Die vierte und fünfte Stelle dienen der Verfeinerung. Die letzte Ziffer verschlüsselt zum Beispiel die exakte Lokalisation bei einigen Krankheiten.
Beispiele:
G82.61! komplette Schädigung des Rückenmarkes ab Segment vier. (Die motorischen  Funktionen des vierten und der höheren Zervikalnerven sind erhalten geblieben. Unterhalb von C4 sind keine motorischen Funktionen mehr  vorhanden).
M19.25 = Sonstige sekundäre Arthrose : Beckenregion und Oberschenkel;  Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk
S33.1 = Luxation eines Lendenwirbels
S33.11 = L1/L
Schwere Intelligenzminderung; 3. Grad geistiger Behinderung
Gelbsucht
Krummdarm
Darmverschluss. Eine lebensbedrohliche Behandlung, die unverzüglich  behandelt werden muss. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt, kommen Diagnosefehler oder Befunderhebungsfehler in Betracht.
Darmbein (Beckenknochen)
Schwachsinn mittleren Grades; 2. Grad geistiger Behinderung
Unempfindlichkeit des Organismus gegenüber Angriffen von Außen, etwa durch Erreger
Schulterreckgelenk
Einpflanzen, Einsetzen in den Körper
Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr
Zeigefinger
„Angezeigtsein“ einer bestimmten Behandlung (Heilanzeige). Man unterscheidet: Bei einer relativen Indikation ist die Behandlung nicht zwingend. Bei einer absoluten Indikation besteht ein zwingender medizinischer Grund für die Behandlung. Die vitale Indikation (Notfallindikation) ist ein Sonderfall der absoluten Indikation: Das Leben des Patienten ist in Gefahr, wenn die Behandlung nicht durchgeführt wird.Eine elektive (ausgewählte) Indikation ist gegeben, wenn kein zwingender medizinischer Grund für einen therapeutischen Eingriff besteht. Eine Ausnahmeindikation ist gegeben, wenn die Behandlung nur im konkreten Einzelfall angezeigt ist.
Gefäßverschluss mit Gewebetod (Nekrose) aufgrund Sauerstoffmangels. Am  Bekanntesten ist der Herzinfarkt (Myokardinfarkt). Es gibt aber auch: den Niereninfarkt, den Lungeninfarkt, den Leberinfarkt, den Niereninfarkt, den Milzinfarkt, die Hüftkopfnekrose (als häufiger Knocheninfarkt) und den Rückenmarksinfarkt.
hoffnungslos; etwa: infauste Prognose
Ansteckung. Das aktive oder passive Eindringen, Verbleiben und anschließende Vermehren von pathogenen Lebewesen (Bakterien, Pilze, Parasiten) oder pathogenen Molekülen (Viren, Transposons und Prionen) in einen Organismus.
Entzündung
Informierte Einwilligung, auch informierte Zustimmung. § 630d BGB bestimmt: Vor Durchführung einer medizinischen Maßnahme, insbesondere eines Eingriffs in den Körper oder die Gesundheit, ist der Behandelnde verpflichtet, die Einwilligung des Patienten einzuholen. Die Wirksamkeit der Einwilligung setzt voraus, dass der Patient vor der Einwilligung nach Maßgabe von § 630e Absatz 1 bis 4 BGB aufgeklärt worden ist. Das Bedeutet: Der  Behandelnde ist verpflichtet, den Patienten über sämtliche für die Einwilligung wesentlichen Umstände aufzuklären. Dazu gehören insbesondere Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Diagnose oder die Therapie. Bei der Aufklärung ist auch auf gleichwertige Behandlungsalternativen hinzuweisen. Für die ordnungsgemäße Aufklärung ist die Behandlerseite beweisbelastet.
Infusion
Einatmen
Einspritzen von Flüssigkeiten in Gefäße, in Organe, Gelenke oder die Haut
Mangelnde Übereinstimmung
Unvermögen, den Stuhlgang oder Harngang zu kontrollieren.
Zeit zwischen Infektion und ersten Krankheitszeichen. Die Inkubationszeit kann zwischen wenigen Stunden und Jahrzehnten betragen. Beispiele: Grippe (Influenza) = einige Stunden bis 3 Tage; Malaria tropica meist = 8 bis 12 Tage; Aids = 6 Monate bis 10 Jahre und länger; Lepra = einige Monate bis 20 Jahre, in der Regel 4–5 Jahre.
unheilbar
in seiner natürlichen Lage
Einatmung
Ungenügende Funktion oder Leistung eines Organs

Insulin ist ein unentbehrliches Hormon für den Stoffwechsel (Regelung des Blutzuckerspiegels). Es dient vor allem dazu, Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen weiter zu schleusen. Dort werden die Zuckermoleküle zur Energiegewinnung benötigt. Bei Diabetes ist dieser Vorgang gestört.

Schlaganfall
dazwischenlegend; in der Mitte liegend, ein Zwischenglied bildend
zwischen zwei Knochen
Eingriff
Vergiftung
hinein, innerlich
im inneren des Gelenks
in einem Blut- oder Lymphgefäß
im Gehirn
Einführen eines Schlauchs in die Luftröhre zur Beatmung.
eindringend
Im Reagenzglas
Einschneiden, Eröffnen
Regenbogenhaut
Nicht rückgängig zu machen, unumkehrbar
Reizung
Minderdurchblutung
Schmerzen im Bereich des Ischiasnervs
abgesondert
Engstellen von Organen

K

Siehe: Sectio

Schädeldach

Siehe: Herzschrittmacher

Die auf beiden Seiten zum Kopf führende Halsschlagader

 

Gelenk im Bereich der Handwurzelknochen, am Daumen

 

Durch eine Einengung des Karpaltunnels wird der nervus medianus im Bereich des Handwurzelknochens komprimiert und geschädigt, was zu Schmerzen und Taubheit führt.
Krebsgeschwür

 

Einzelfalldarstellung

 

abbauender Stoffwechsel

 

Trübung der Augenlinse (grauer Star)
Röhrchen oder Schläuche aus Kunststoff, Gummi, Silikon, Metall oder Glas, mit denen Hohlorgane wie Harnblase, Magen, Darm, Gefäße, aber auch Ohr und Herz sondiert, entleert, gefüllt oder gespült werden können.
Lähmung mit Schmerzen und Sensibilitätsstörungen an den unteren Extremitäten
brennender Schmerz
ursächlich
Störung im Knochenmark
wulstartige Narbenbildung
Darmspülung
„kleiner Hügel“
reflexartige Muskelzuckungen, zum Beispiel bei Schädel-Hirn-Verletzungen
Gerinnung von Blut oder Lymphe
Informationsverarbeitung, das Denken in einem umfassenden Sinne.
Entzündung des Dickdarms
Zusammenbruch
auf der gleichen Seite
tiefe Bewusstlosigkeit
Wachzustand, aber ohne sinnvolle Reaktionen, keineBlickfixierung, siehe auch: apallisches Syndrom.

Diese Durchblutungsstörung kann nach Knochenbrüchen aber auch nach langen Operationen und Muskelquetschungen auftreten, häufig am Unterarm oder Unterschenkel Es entsteht durch erhöhten Gewebedruck und Sauerstoffmangel. Als Folgen sind schwere neuromuskuläre Störungen oder Gewebe- und Organschädigungen möglich. Ein Entstehen oder Übersehen eines K. ist oft behandlungsfehlerhaft.

Auch nach einem erfolgreich therapierten Kompartmentsyndrom ist mit einer dauerhaften Funktionsbeeinträchtigung der geschädigten Extremität zu rechnen (Dauerschaden).

Als Komplikation bezeichnet man eine unerwünschte Folge einer Krankheit, oder eines Eingriffs, die nicht zum Krankheitsbild gehört. Komplikationen können auf Behandlungsfehlern beruhen oder auf schicksalhaften Verlauf. Über typische Komplikationen eines Eingriffs muss aufgeklärt werden.

Quetschung
angeboren
Gegenanzeige
hohl
nachfolgend

erhaltend. Die „konservative Behandlung“ (abwarten) ist oftmals eine echte Behandlungsalternative zu einem invasivem Eingriff (Operation), etwa bei Rückenoperationen. Darüber muss der Arzt den Patienten aufklären.

beratender Arzt
Spezialistenberatung
Abheilung
Das anlagebedingte Gesamterscheinungsbild eines Menschen, physisch und psychisch.
ansteckend
Verdrehung eines Teils eines Gliedmaßes
dauerhafte Muskelverkürzung
Herzkranzgefäße
Quetschung
gewölbt
Sammelbezeichnung für lebensbedrohliche Herzerkrankungen wie die instabile Angina pectoris und alle Formen des Herzinfarkts, siehe: Infarkt.
Empfängnis

basiert auf Kortisol, einem Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird und zu den Glukokortikoiden gehört. Das mittlerweile synthetische hergestellte Medikament (Medikamentengruppe) hat viele Einsatzgebiete.

die chirurgische Eröffnung des knöchernen Schädels mittels Trepanation (siehe dort).

heftiger Krankheitszustand, oft Wendepunkt einer Krankheit
Kälteanwendung
Stabilisierung von Frakturen langer Röhrenknochen durch „innere Schienung“ mit einem Marknagel.
Heilung
heilend
Rückratverkrümmung („Buckel“)

L

Unbeständig, unstabil
Lippe; Schamlippe
Verletzung, Störung
Bauchspiegelung. Diese „minimalinvasive“Operationsmethode birgt spezielle Risiken: Verletzungen von Nachbarorganen wie Darm, Harnblase, Harnleiter oder auch Blutgefäßen. Darüber muss aufgeklärt werden. Siehe auch: Minimalinvasive Eingriffe
Eröffnung der Bauchhöhle
verborgen, unsichtbar, aber vorhanden
zeitweiliges Verborgenbleiben von Krankheiten
seitlich, seitwärts von der Mittellinie aus gesehen
Nach den Regeln der (ärztlichen) Kunst. Der Ausdruck ist veraltet. Auf ärztliche Kunst (Spezialistentum) gibt es keinen Anspruch. Der Patient hat nach dem Gesetz (§ 630a Abs. 2 BGB) Anspruch auf den zum Zeitpunkt der Behandlung allgemein anerkannten Standard. Hier formuliert das Gesetz ungenau, denn es gibt nicht den einen Standard. Es gibt oftmals viele Behandlungs- alternativen. Es muss also richtig im Plural heißen: Facharztstandards. Die medizinischen Facharzt- standards geben Auskunft darüber, welches Verhalten von einem gewissenhaften Arzt im Zeitpunkt der Behandlung erwartet werden kann. Die Standards repräsentieren den jeweiligen Stand der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und der ärztlichen Erfahrungen, die zur Erreichung des ärztlichen Behandlungsziels erforderlich sind und sich in bewährt haben. Ein Unterschreiten der Facharztstandards  ist behandlungsfehlerhaft.
Versterbensrisiko
weiße Blutkörperchen
sexuelle Erlebnisfähigkeit
Milz
Band: bindegewebliches Gebilde zur Verbindung von Knochen
Zunge
Fettabsaugung: Ein gefährlicher, medizinisch nicht notwendiger Eingriff aus dem Bereich der Schönheitsindustrie. Über die Risiken muss, weil es sich um eine Schönheitsoperation handelt, gemäß der einschlägigen Rechtsprechung schonungslos aufgeklärt werden.
Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit
abnorme Gangbildung zwischen Gehirnräumen und Nase beziehungsweise Ohr  mit Austritt von Gehirnflüssigkeit
Ausfluss von Gehirnrückenmarksflüssigkeit
Unfähigkeit zu sprechen oder sich zu bewegen bei gleichzeitig völliger Klarheit des Bewusstseins
Stimm- und Sprachtherapeuth
Halswickelbandage
örtliche Betäubung
Hexenschuss, Kreuzschmerzen
Handwurzelknochen
Ausrenkung. Erkennt ein Arzt die Luxation nicht, liegt in der Regel ein  Behandlungsfehler (Diagnosefehler) vor. Wird zum Beispiel eine Ausrenkung der Schulter übersehen, so tritt häufig eine Nekrose (Absterben) des Oberarmkopfes auf. Der abgestorbene Oberarmkopf kann dann nur noch entfernt und endoprothetisch ersetzt werden, mit den entsprechenden Folgen und Lebensbeeinträchtigungen.
Lendenwirbelkörper
Entfernung von Lymphknoten
Flüssigkeit, die durch Austritt von Blutplasma in das Gewebe entsteht.

Lymphknotenschwellung

eine medikamentöse Therapie, die zur Auflösung von Blutgerinnseln eingesetzt wird, etwa bei der akuten Behandlung von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Sie ist sehr erfolgreich, leider auch risikoreich und hat ein eng begrenztes Zeitfenster.

M

Fleck, fleckenförmiger Bezirk an oder in einem Organ; zum Beispiel der gelbe Fleck im Auge. Dieser ist der zentrale Bereich der Netzhaut, die Stelle des schärfsten Sehens. Hier besitzt die Netzhaut die größte Auflösung, wie man sie beispielsweise beim Lesen benötigt. Der Durchmesser beträgt drei bis fünf Millimeter.

Erweichung

bösartig

Fußknöchel

Brustwarze

weibliche Brust

Brustkrebs

bildgebende Methode zur Früherkennung von Brustkrebs

Unterkiefer

Hand

ist ein Antikoagulanz, siehe dort.

Kaumuskel

Entfernung der weiblichen Brust

Oberkiefer

Der MDK ist der Beratungs- und Begutachtungsdienst der Gesetzlichen Krankenkassen. Er erstellt unter anderem auch Gutachten wegen des Verdachts auf einen Behandlungsfehler.
Die den Körper in zwei Hälften teilende Ebene in der Körpermitte, siehe auch: Sattigalebene

mittelwärts

Mark (Knochenmark, Zentralnervensystem)

Rückenmark

Das maligne Melanom oder „schwarzer Hautkrebs“, ist ein hochgradig bösartiger  Tumor der Pigmentzellen (Melanozyten). Er neigt dazu, früh Metastasen über Lymph- und Blutbahnen zu streuen, etwa in die Knochen, Leber, Lunge oder das Gehirn.
Pigmentzelle
Hirn- und Rückenmarkshäute

Entzündung der Hirn- oder Rückenmarkshaut. Schon bei bloßem Verdacht auf M. muss eine notfallmäßige Einweisung erfolgen, da es sich um eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung handelt. Keinesfalls darf die gebotene Liquordiagnostik unterbleiben. Therapieverzögerungen können die Prognose entscheidend verschlechtern.

Erkrankung des Meniskus (Knorpel des Kniegelenks)
Knorpel des Kniegelenks. Es gibt einen Innenmeniskus (Meniscus medialis) und einen Außenmeniskus (Meniscus lateralis). Degenerative Veränderungen des Meniskus (Gonarthrose) sind schwer zu behandeln. Arthroskopische Bohrungen oder Mikrofrakturierungen führen, soweit sie überhaupt erfolgreich sind, lediglich zur Neubildung minderwertigen Faserknorpels, der im Gegensatz zum ursprünglich hyalinen Knorpel weniger belastbar ist.

Kinn

zwischen

den Stoffwechsel betreffend

Tochtergeschwulst

Mittelfuß

Blähungen

Episodisch auftretender intensiver Kopfschmerz.

Kleinwuchs des Kopfes

Harnentleerung

Auch die sogenannte „Knopfloch-OP“ oder „Schlüssellochchirurgie“ birgt Risiken. Es gibt keine harmlosen Eingriffe. In manchen Fällen sind die Risiken der minimalinvasiven Eingriffe höher und die Ergebnisse schlechter als bei der konventionellen Chirurgie. Siehe auch: Laparoskopie
multiple organ failure = Multiorganversagen
Lähmung einer einzelnen Extremität

krank

Krankheitshäufigkeit

Krankheit

entzündliche Darmerkrankung
Tumor des Lymphsystems

Tod

Sterblichkeit

Beweglichkeit, Bewegungsfähigkeit
die Gesamtheit der vom Hirn gesteuerten menschlichen Bewegungsabläufe

Schleimhaut

vielfältig

Muskel

Muskelschmerz

Röntgenkontrastdarstellung des Wirbelkanals
Rückenmarkentzündung

Knochenmarkstumor

Rückenmark

chronische Rückenmarkserkrankung
schmerzhafte Muskelverhärtung

Herzmuskel

gutartiges Geschwulst aus Muskelgewebe

Muskelentzündung

N

Nabelschnurknoten, Nabelschnurumschlingung, Nabelschnurvorfall. N. können zu Sauerstoffmangel des Ungeborenen führen. Beruhen sie auf einem Behandlungsfehler, rechtfertigen die mit einer Sauerstoffunterversorgung einhergehenden schwersten Hirnschädigungen höchste Schmerzensgelder und Schadensersatzleistungen.

Betäubungsmittel

Nase

Gesäßbecken

Kahnbeinbruch

Absterben von Organen oder Geweben

Nerv

der Neugeborene
Durch Nerven bedingt

Nervenschmerzen

Hirnschädel

Nervenzellen

Erkrankung der Nerven
Nervenleiden aus psychischer Ursache

fortschreitender Funktionsverlust der Niere, im Endstadium: Dialyse (Hämodialyse) oder  Transplantation einer Niere.

Krankheitsursache

Nacken

Gallertkern (der Bandscheibe)
nichtchirurgische Behandlung des Bandscheibenvorfalls durch die minimalinvasive Gabe von Gas (Ozon).
Bandscheibenoperation

Das Geborenwerdende, die noch ungeborene Leibesfrucht (als Rechtssubjekt). Der N. wird als schon geboren angesehen, soweit es sich um seine Vorteile handelt. Der N. ist Träger von Grundrechten. Er wird strafrechtlich beschützt. Zivilrechtlich hat er Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld bei vorgeburtlichen Schädigungen, beispielsweise durch Arzt oder Hebamme.

O

Auge

Ansammlung von Flüssigkeit in Gewebe, etwa Lunge, Beine.
Ansammlung von Flüssigkeit in Gewebe, etwa Lunge, Beine.

Speiseröhre

Riechnerv

wenig, klein

Schultergelenksentzündung

Geschwulst

Augenentzündung

Sehnerv

Die O. ist eine degenerative unheilbare Erkrankung des Sehnervs, die häufig zur Erblindung führt.
Zum Mund gehörig; durch den Mund (orale Medikamenteneinnahme).

Augenhöhle

Stütze

degenerative Knochenerkrankung
(gutartige) Knochengeschwulst

Knochenmarksentzündung. Siehe unbed.: Ostitis

Knochenerweichung
Fixierung/ Verbindung von Knochen oder Fragmenten mit Schrauben, Metallplatten, Drähten und Nägeln mit dem Ziel, dass diese wieder zusammenwachsen. Es ist eine zweite Operation notwendig, um das Material wieder zu entfernen. Darüber muss aufgeklärt werden.

Knochendurchtrennung

Knochenentzündung; Knocheninfektion. Mit modernen Therapien gelingt es fast immer, die Infektion abzuheilen. Aber es besteht noch nach vier bis fünf Jahrzehnten die Gefahr des Rezidivs, nämlich dann, wenn die allgemeine Abwehrlage so weit herabgesetzt ist, dass die im Körper befindlichen Keime wieder eine akute Knochenentzündung verursachen.

Eierstock

Eisprung

P

harte Hirnhaut

Kinderheilkunde

Gaumen

Handfläche, Handteller
Bauchspeicheldrüse

Bauchspeicheldrüsenkrebs hat eine schlechte Prognose mit geringer Überlebenszeit, intensiven Schmerzen, Verdauungsstörungen, Gewichtsverlust und Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“).

Bauchspeicheldrüsenentzündung

abnorme Empfindung
vollständige Lähmung
beidseitige unvollständige Lähmung
Lähmung zweier symmetrischer Extremitäten, etwa: Lähmung beider Beine bei Querschnittlähmung
Wissenschaft und Therapeutik, die sich mit Rückenmarksverletzungen und deren Folgen beschäftigt.
Gewebe eines Organs, dass dessen Funktion bedingt (etwa: die Alveolen der Lunge, die Nephrone der Niere,); im Gegensatz zum bindegewebigen Stroma (Gerüstgewebe).
unvollständige Lähmung

Kniescheibe

Bruch der Kniescheibe. Diese birgt einen statistisch häufigen Eintritt von Komplikationen, Dauerschäden und auch Spätschäden, wie etwa Dauerschmerzen, Kraftminderung, Arthrose oder Morbus Sudeck (siehe dort).

Verrenkung der Kniescheibe. Diese ist ein Notfall. Die Kniescheibe muss unverzüglich in die korrekte Position gebracht und stabilisiert werden, sodann müssen gemäß den Facharztstandards die Motorik, die Durchblutung und die Sensibilität untersucht werden. Wird dies nicht gemacht, liegt ein Behandlungsfehler vor.

krankheitserregend

krankhaft

perkutane endoskopische Gastrostomie künstlicher Zugang von außen durch Haut und Bauchwand in den Magen in den Magen.

Becken

Glied

Juristisch problematisch sind Penisverlängerungen, die als Schönheitsoperationen gelten. Deshalb muss über die weitreichenden Gefahren und eingeschränkten Erfolgsaussichten dieser teuren vom Patienten selbst zu bezahlenden Eingriffe schonungslos aufgeklärt werden. Möglich sind auch Penisverdickungen, auch in Kombination mit Penisverlängerungen.

Durchbruch durch eine Organwand (Durchbohrung)
Rückenmarksnarkose, Abkürzung PDA

Herzbeutel

anhaltend, bleibend

Knochenhaut

Außen, am Rande

Bauchfell

Bauchfellentzündung. Diese ist lebensbedrohlich, weil die Folge eine toxische Schädigung vitaler Organfunktionen des Gesamtorganismus, Kreislaufschock und Multiorganversagen ist.

Abklopfen zur Diagnostik
Durch die Haut hindurch
Anhaltend, dauerhaft

Fuß

Reizaufnahme durch Sinneszellen
Gesamtbild der in Erscheinung tretenden erblichen Merkmale
Finger-, Zehenglied
Schmerzen in nicht mehr vorhandenen (amputierten) Gliedmaßen. Ein Phantomschmerz muss schmerzensgelderhöhend berücksichtigt werden, ist aber nicht leicht zu beweisen.

Rachen

Venenentzündung
bildgebende Darstellung der Venen mit Hilfe eines Kontrastmittels.
eitrige Entzündung des Zellgewebes

Venenthrombose

Angststörung. Beispielsweise Angst vor Menschenmengen; Tieren (etwa: Spinnen, Insekten, Mäusen); Flugangst, Höhenangst, Angst vor Tunneln, Aufzügen, Dunkelheit; Naturgewalten, Anblick von Blut oder Verletzungen.
Behandlung mit Heilgymnastik, Wärme, Wasser, Elektrotherapie

körperlich

weiche Hirnhaut
Farbstoff in Körperzellen
Mutterkuchen, Nachgeburt
Scheinmittel ohne Wirkstoff
vollständige Lähmung
Geflecht von Nerven, Venen, Lymphgefäßen

Lungenentzündung. Eine außerordentlich gefährliche Erkrankung, die auch zum Tod führen kann. Besonders gefährlich sind im Krankenhaus erworbene Lungenentzündungen.

Eine Impfung ist möglich.

Aus arzthaftungsrechtlicher Sicht kommen insbesondere Diagnosefehler (Röntgenbild behandlungsfehlerhaft falsch ausgewertet) oder Befunderhebungsfehler (Röntgenbild erst gar nicht angefertigt) in Betracht.

Luftansammlung zwischen Brustfell und Lunge

Kinderlähmung

Daumen

Mehrfachverletzung mit lebensbedrohlichem Charakter
Teil des Hirnstamms

Siehe unter: Postnukleotomiesyndrom

hinterher

nach der Geburt

Bei Rückenoperationen, besonders bei Bandscheibenoperationen treten häufig bleibende Schmerzen auf, die auf Vernarbungen und Verwachsungen im Wirbelkanal beruhen. Dieses Risiko ist aufklärungspflichtig und darf gegenüber dem Patienten keinesfalls verheimlicht werden.

nach der Operation
PTBS. Die Erkrankung ist die Folge eines psychischen Traumas, das durch außerordentliche Belastungen hervorgerufen worden ist.
Ort des bevorzugten Auftretens einer Krankheit
vor der Geburt

Vorbeugung

Vorhersage

Die Prognose zur Lebenserwartung
Lehre von den Erkrankungen des Mastdarms

Herausgetreten

Vorfall (Herausrutschen) eines Gewebes oder Organs aus seiner natürlichen Lage, etwa: der Bandscheibenvorfall (Prolapsus nuclei pulposi).

lebensverlängernd

Vorbeugung, Verhütung von Krankheiten
Vorsteherdrüse. Das Prostatakarzinom ist bei Männern die häufigste Krebserkrankung überhaupt. Die Heilungschancen bei Prostatakrebs hängen in der Hauptsache davon ab, wie frühzeitig das Prostatakarzinom entdeckt wird. Aus arzthaftungsrechtlicher Sicht ist für Diagnosefehler, Befunderhebungsfehler, Behandlungsfehler und Aufklärungsfehler reichlich Raum.
Näher zur Körpermitte

Juckreiz

Neubildung eines Scheingelenks an der falschen Stelle
„seelisch“
Krankhafte psychische Störungen und Veränderungen
Die Wissenschaft von den Zusammenhängen psychischer Vorgänge mit körperlich auftretenden Erkrankungen oder Beschwerden. Psychosomatische Ursachen werden oftmals vorschnell angenommen, wenn der Arzt nicht weiter weiss, anstatt weitere Befunde zu erheben.
Als Wörterbuch der klinischen Kunstausdrücke 1884 erstmals erschienen, bald benannt nach seinem Hauptherausgeber Willibald Pschyrembel (*1. Januar 1901 in Berlin; † 26. November 1987), der es von 1932 (19. Auflage) bis 1982 (254. Auflage) betreute. Es ist das Standardwerk der Klinischen Wörterbücher in allen Fragen der medizinischen Fachwörterwelt. Es ist in jedem Fall unbedingt empfehlenswert, dieses Werk zu Rate zu ziehen.
Siehe auch: Steinlaus.
Besonders wegen der überreichlichen Farbfotos ist es aber nicht für zartbesaitete Gemüter (etwa: Aspirinschlucker, Grippe- Vorsorgeimpfer, Haltbarkeitsdatum-Beobachter, Horrorszenen-Weggucker, Thermalbader, Mittagsschläfler oder Spinnenängstler) oder Hypochonder (siehe etwa unter: AIDS-Phobie) geeignet. Kolossal eklige Abbildungen finden sich bei den Stichwörtern: Adipocire,

Lunge

Die Pulmonalklappe ist die Herzklappe, die verhindert, dass das Blut auf dem Weg in die Lunge in die rechte Herzkammer zurückfließt.

Probe, Ergebnis der Punktion
Einstich zur Entleerung von Flüssigkeitsansammlungen. Die Behandlung birgt das Risiko schwerwiegender Entzündungen, beispielsweise bei einer Kniepunktion.

Eiter

Nierenbeckenentzündung

Q

auch Querschnittsyndrom oder Querschnittläsion genannt. Sie bezeichnet die aufgrund der Schädigung des Rückenmarks eingetretene Lähmung und den Ausfall der motorischen, sensiblen und vegetativen Funktionen. Die Lähmungshöhe indiziert die Schwere der Beeinträchtigungen. Man unterscheidet komplette (keine Restfunktion) und inkomplette (Restfunktionen unterhalb der Rückenmarksschädigung erhalten) Querschnittlähmungen. In Deutschland werden etwa die Hälfte der Querschnittlähmungen durch Verkehrsunfälle verursacht; die andere Hälfte durch Erkrankungen; ein Teil davon ist auch auf Behandlungsfehler zurückzuführen (etwa Rückenoperationen). Die mit einer Q. einhergehenden schwerwiegendsten Lebensbeeinträchtigungen rechtfertigen, sofern sie Folge eines ärztlichen Behandlungsfehlers oder Verkehrsunfalls sind, ein außerordentlich hohes Schmerzensgeld.
Die Schwere der Verletzung führt auch dazu, dass immer Auswirkungen auf den Beruf (Erwerbsschaden), die Arbeiten im Haushalt (Haushaltsführungsschaden) vorhanden sind und auch Umbaumaßnahmen (vermehrte Bedürfnisse) vorgenommen werden müssen.

Vollständige Lähmung aller vier Extremitäten. Diese schwerwiegende Lebensbeeinträchtigung rechtfertigt, sofern ein ärztlicher Behandlungsfehler oder Verkehrsunfall die Ursache ist, ein sehr hohes Schmerzensgeld.

Quere Lage des Kindes in der Gebärmutter: absolute Unmöglichkeit einer normalen Geburt. Da die Lebensgefahr für Kind und Mutter außerordentlich hoch ist, ist eine unverzügliche sectio (Schnittentbindung) indiziert.

R

Körpergegend

strahlenförmig

Speiche (einer der Unterarmknochen; der andere heißt Elle = Ulna)

Wurzel

Wiederbelebung

Rückfluss

Wiederzerbrechen von Knochen
medizinische Wiederherstellung, soziale Wiedereingliederung

Mastdarm

Rückverlagerung eines Organs oder Knochens in die richtige Lage

Hemmung

Herausschneiden eines Organs oder Organteils

zurückbleibend

Rückstand

Die vollkommene Wiederherstellung!
Verzögerung, Verlangsamung
Ruhigstellung (etwa zur Knochenheilung)

Netzhaut

zurückliegend

heilbar

Durchsicht, Kontrolle
Empfangsorgan der Nerven
Rückfall; Wiederkehr einer Erkrankung
eine meist chronisch verlaufende degenerative Autoimun-Erkrankung, deren Ursache nicht hinreichend geklärt ist.
Gruppe von vier Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf ziehen und das Schultergelenk kappenförmig umgeben.
Gewebe- oder Organzerreißung

S

Eine sich von oben nach unten und hinten nach vorne erstreckende Ebene; in der Bildgebung (Ultraschall = Sonografie; MRT = Magnetresonanz- oder CT = Computertomographie) spielen Sagittalschnitte eine entscheidende Rolle. Die beiden anderen Ebenen werden in der Medizin wie Folgt bezeichnet: Die Transversalebene (auch Axialebene, Horizontalebene oder Transaxialebene) ist die Ebene senkrecht zur Längsachse, im stehenden Menschen also eine horizontale Ebene. Es gibt unendlich viele parallel zueinander liegende Transversalebenen. Die Frontalebene (auch Coronal- oder Koronalebene) ist die bei einer Vorderansicht des Menschen sichtbare Bewegungsebene. Die Frontalebenen teilen den Körper in vorn und hinten. Die Bewegungen in dieser Ebene finden also von links nach rechts oder von oben nach unten statt. In diesen drei Ebenen ergeben sich die Schichtungen, mit denen man den untersuchten Patienten „scheibchenweise“ von der einen zur anderen Seite seines Körpers betrachten kann.
Eine Darstellung der Ebenen des menschlichen Körpers finden Sie hier: Körperebenen.
In Pfeilrichtung (Sagitta = Pfeil)

verborgen

bösartige Geschwulst
siehe: Vakuumextraktion
Verletzung des Gehirns aufgrund einer äußeren Ursache (etwa ein Unfall)
Commotio cerebri (= Gehirnerschütterung). Leichte, gedeckte Hirnverletzung mit nur vorübergehender Funktionsstörung des Gehirns.
Contusio cerebri (= Gehirnprellung). Kein Durchbruch der Gehirnhaut. Die Spätfolgen sind von der Lokalisation der Hirnverletzung abhängig.
Compressio cerebri (= Gehirnquetschung). Die Einklemmung des Gehirns durch Blutungen, Ödeme oder ähnliche Vorgänge kann zu Druckanstieg führen Die Folge ist meist ein lang andauerndes Koma. Zur Druckentlastung kann eine vorübergehende Entfernung eines Teils der Schädeldecke notwendig sein. Dauerhafte Hirnverletzungen sind wahrscheinlich, aber nicht zwingend.
Halsverband, benannt nach dem Erfinder, dem Dresdner Orthopäden, Alfred Schanz (1868 bis 1931); dient zur Ruhigstellung der Halswirbelsäule, etwa bei HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) nach Verkehrsunfällen, auch Zervikalstütze genannt. Neuere Statistiken zeigen anscheinend, dass Halskrausen die Heilung in einigen Fällen sogar verschlechtern können.

Hodensack

Schnitt, Kaiserschnitt (angeblich ist Julius Caesar per Kaiserschnitt zur Welt gekommen, was unwahrscheinlich ist, aber den Namen geprägt hat). In Deutschland wird jede dritte Geburt als Kaiserschnitt durchgeführt. Für normale Situationen bei einer Entbindung ist ein Kaiserschnitt nicht in Erwägung zu ziehen. Er ist erst dann eine Alternative zur vaginalen Geburt, wenn dem Kind Gefahren (etwa bei: abgeklemmte Nabelschnur oder Beckenendlage) drohen und deshalb im Interesse des Kindes gegen die Interessen der Mutter ernsthafte Gründe für eine Schnittentbindung sprechen. Die Mutter muss dann nach der Rechtsprechung die grundlegende und ganz sicher auch schwierige Entscheidung treffen, ob sie selbst das Risiko einerSchnittentbindung auf sich nimmt oder ob das Verletzungsrisiko beim Kind bleiben soll. Wenn sich deutliche Anzeichen dafür entwickeln, dass sich der Geburtsvorgang in die Richtung auf die Entscheidungssituation hin entwickeln kann, in der eine Schnittentbindung notwendig oder zu einer echten Alternative zur vaginalen Entbindung wird, muss unverzüglich aufgeklärt werden. Zwischen dem Entschluss zur Notsectio und der Durchführung des notfallmäßigen Kaiserschnitts soll möglichst wenig Zeitvergehen (E-E-Zeit = Entschluss-Entbindung-Zeit); keinesfalls darf es länger als zwanzig Minuten dauern, so gibt es die arzthaftungsrechtliche Rechtsprechung vor.

Beruhigungsmittel

durch Beruhigungsmittel bewirkte Betäubung

Abschnitt

nachfolgend, zweitrangig
verletzungsbedingte, posttraumatische Arthrose, also die degenerative Gelenkveränderung als Spätfolge eines Unfalls
Der alte Mensch
greisenhaft
Empfindungsfähigkeit
Der Sinn
Blutvergiftung. Diese kann auch durch multiresistente Krankenhauskeime (etwa: MRSA) ausgelöst werden, dann sind zusätzliche Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen in klinischen Einrichtungen erforderlich gemäß Infektionsschutzgesetz.
keimbehaftet, verseucht mit Keimen
Scheidewand; meistens gemeint: Nasenscheidewand
als S. wird eine Kurzschlussverbindung mit Flüssigkeitsübertritt zwischen üblicherweise getrennten Gefäßen oder Hohlräumen bezeichnet; aufgrund von Fehlbildungen kann ein S. natürlicherweise vorkommen – er kann auch künstlich angelegt werden.
Teil der Schädelbasis zwischen Augenhöhlenwand und Nasenmuschel
Teil des Dickdarms
Lederhaut des Auges
Krankhafte Verhärtung von Geweben oder Organen
seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit Drehung der Wirbelkörper. Bei einer operativen Therapie besteht das Risiko neurologischer Störungen bis hin zur Querschnittlähmung.

Gesichtsfeldausfall

körperlich

schläfriger Zustand

Ultraschallaufnahme

Krampf

Krampfzustand

Samen

Schließmuskel: Der „Pupillenverenger“ führt zur Verengung der Pupille. Der Ringmuskel des Mundes bildet die fleischige Grundlage der Lippen. Der „Ösophagusmund“ verschließt den Eingang in die Speiseröhre. Der „Magenpförtner“ ist der Schließmuskel am Magenausgang. Der Anus hat einen äußeren und einen inneren Schließmuskel. Der Harnröhrenmuskel liegt um die Harnröhre und ermöglicht die Blasenentleerung.
Knorpelvorsprung, Dornfortsatz

Rückenmarkskanal

zum Rückenmark, zur Wirbelsäule gehörend
Entfernung der Milz
Degenerative Erkrankung (Verschleiß) der Wirbelbogengelenke
„Wirbelgleiten“: Verschiebung zweier Wirbel gegeneinander, meist im unteren Lendenwirbelbereich.

Wirbelentzündung

Wirbelsäulenversteifung: Der Nutzen von Versteifungsoperation  (Spondylodese = Wirbelkörperverblockung) ist umstritten, die Erfolgsaussichten sind beschränkt. Beschränkte Erfolgsaussichten dürfen nicht verschwiegen oder verharmlost werden. Außerdem muss darüber aufgeklärt werden, dass die Versteifung von Wirbelkörpern zwangsläufig zur Mehrbelastung anderer Gelenke führt, was wiederum deren Verschleiß beschleunigt und Folgeerkrankungen, sowie Folgeoperationen nach sich zieht.
Entzündung der Bandscheibe und angrenzender Wirbelkörper
Wirbelabgleiten: Abgleiten eines Lendenwirbels
Arthrose der Wirbelkörper
schwammartige Schicht im Inneren der Knochen

Auswurf

Unter einem stationären Aufenthalt (Behandlung) versteht man die Aufnahme in ein Krankenhaus oder in ein Pflegeheim in Abgrenzung zur ambulantenen Behandlung. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist eine Behandlung vollstationär, wenn sie sich zeitlich über einen Tag und eine Nacht erstreckt. Sie ist ambulant, wenn der Patient die Nacht vor und die Nacht nach dem Eingriff nicht im Krankenhaus verbringt, und schließlich teilstationär, wenn es sich um Behandlungen handelt, die über einen gewissen Zeitraum hinweg in einzelnen Intervallen erfolgen.
Petrophaga lorioti; petrophaga = Steinfresser, vermutlich vorgeschichtliche Einschleppung aus dem Weltraum auf die Erde durch Metereoiteneinschläge. Die S. ist ein von Loriot, d.i.: Vicco von Bülow (1923-2011) erfundenes und gezeichnetes Nagetier aus einem Fernsehsketch aus dem Jahre 1976, das 1983 als fingierter Lexikonartikel Eingang in den Pschyrembel fand. Seitdem ist der fachkundige und humorvolle Text immer wieder variiert und verbessert worden.
Als seltene Tierphobie, gekennzeichnet durch eine dauerhafte und unangemessene Furcht vor Steinläusen ist auch die Steinlausphobie bekannt.

die rudimentäre Schwanzwirbelsäule

Herzschmerzen, Herzkrampf
Verengung von Körperkanälen
mplantat, das als Gefäßstütze in ein Gefäß eingesetzt wird, um es offen zu halten und zu stabilisieren.

Brustbein

Schielen

Hochgradige Verengung eines Körperkanals
Kropf, Vergrößerung der Schilddrüse
akute Blutung in den Subarachoidalraum (siehe dort) Die Subarachnoidalblutung geht mit plötzlichem schwersten Kopfschmerz und Nackensteife einher. 40 Prozent der Patienten versterben innerhalb der ersten 30 Tage; von den Überlebenden bleiben 25 bis 50 Prozent schwer behindert.
mit Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit gefüllter Raum
unter der harten Hirnhaut gelegen
unter der Haut, unter die Haut

Teilverrenkung

fast vollständig
Ernährungsstörung und Veränderung von Weichteilgeweben und Knochen, siehe unter: Sudeck-Syndrom.
Schmerzhafte Weichteil- und Knochenveränderungen aufgrund Fehlheilung nach Operationen oder Verletzungen. Beim Morbus Sudeck können außerdem Körperwahrnehmung, Beweglichkeit und andere Körperfunktionen gestört sein. Es handelt sich um einen schwerwiegenden Folgeschaden.
Furche, Rinne
das höhere, obere

Wade

Krankheitszeichen
Verknöcherungen, hauptsächlich am Faserknorpelring der Bandscheibe

Knochenverbindung durch Bindegewebe

bezeichnet eine Kombination von verschiedenen Krankheitszeichen, die typischerweise gleichzeitig und gemeinsam auftreten
„Gelenkschmiere“
ein Organsystem oder den ganzen Körper betreffend
die Anspannungs- und dadurch Blut- Ausströmungsphase des Herzens
Untersuchung von Organen mit radioaktiven
Substanzen

T

Herzrasen. T. ist eine Erkrankung mit potentiell lebensbedrohlicher Symptomatik. Zur Therapie kommt in Betracht ein Kardioverter-Defibrillator, siehe unter: Herzschrittmacher.

Tastsinn

Sprungbein

Fußwurzel

zur Schläfe gehörend
Schläfenlappen des Gehirns (Teile des Großhirns) Der linke Temporallappen ist zuständig für Ortserkennung, verbale Erinnerungen, Lesen, Sprache und Gefühle. Der rechte Temporallappen ist zuständig für: Gesichtserkennung, Objekterkennung, Soziale Regeln, Musik und teilweise für Emotionen und Gedächtnis.

Sehnenentzündung

krankhafte Veränderung an den Sehnenansätzen

Sehne

Sehnenscheidenentzündung

Hoden

anfallartige Verkrampfungserscheinungen
Wundstarrkrampf
inkomplette Lähmung aller vier Gliedmaßen
vollständige gleichzeitige Lähmung aller vier Gliedmaßen
Spastik aller vier Extremitäten

Gewebe

Der Thalamus überliefert alle Botschaften der Sinne, mit Ausnahme des Geruchssinns.

Heilbehandlung

Medikament

Bildung von Blutgerinnseln (Tromben, Sing.: Trombus), die dann zum Verschluss des Gefäßes führen können. Die Embolie bezeichnet einen Verschluss von Gefäßen, der durch Blutspfropfen, Fetttropfen, Luftblasen oder Tumore entsteht.

Brustkorb

Blutplättchen

Schilddrüse

Schienbein

„Ohrenklingen“

Wehenhemmung zur Vermeidung oder zum Hinauszögern einer Frühgeburt.

bildgebende Schnittbildverfahren oder Schichtaufnahmeverfahren

Muskelzusammenziehung

Rachenmandel

starke Benommenheit

Drehung

Drehungsbruch

Erkrankung, die durch Einzeller hervorgerufen wird, besonders gefährlich ist sie für Schwangere und auch für das Kind. Es besteht die Gefahr einer Fehlgeburt.

Luftröhre

Einengung der Luftröhre
Künstliche Öffnung der Luftröhre mit einem Plastikschlauch (Trachealkanüle)

Luftröhrenschnitt

Übertragung von Zellen, Geweben, Organen. Das Transplantationsgesetz (TPG) regelt die rechtlichen Voraussetzungen für die Spende, Entnahme und Übertragung von menschlichen Organen, Organteilen und Geweben.
Gewebe- oder Organverlagerung, verkehrte Organlage
Siehe: Sagittalebene
(physisch oder psychisch) Verletzung, Schaden

Zittern

Öffnung der Schädeldecke. Sie ist möglich mittels Bohrungen oder mit Hilfe der Entfernung eines Teils der Schädeldecke, der dann (etwa nach Entlastung des Hirnsdrucks, wenn erhöhter Hirndruck die Indikation zur T. gewesen ist) wieder aufgesetzt wird und einheilt. Es werden auch Fremdmaterialen eingesetzt wie etwa Metall, Keramik oder Kunststoff.

Gesichtsnerv

Ernährungszustand von Gewebe, Organe

Rumpf

Eileiter

Kleiner Höcker

Eine durch Tröpfcheninfektion übertragene bakterielle Infektionskrankheit, die viele Organe befallen kann; am Häufigsten ist die Lungentuberkulose. Früher eine häufige und Furcht verbreitende Erkrankung (wie heutzutage Krebs), die häufig zum Tod führte (literarisch beschrieben in Thomas Manns Zauberberg). Heutzutage ist sie gut heilbar und in Deutschland sehr zurück gegangen. Eine Impfung wird vom Robert-Koch-Institut deshalb nicht mehr empfohlen.

Katheter zur Beatmung

Geschwulst

Hüllschicht

U

Geschwür

Elle

Harnleiter

Harnröhre

Urin

Schwund, Abnutzung

Gebärmutter

V

Scheide

nach innen gewölbt (etwa: Hallux Valgus = Schiefzeh)
Umgangssprachlich „Saugglockenentbindung“ genannt. Sie ist risikoreich. Die Saugglocke wird in die Vagina eingeführt und auf den Kopf des Kindes aufgesetzt. Dann wird angesaugt (Vakuum gebildet) und das Kind synchron zu den Wehen hinausgezogen. Aus arzthaftungsrechtlicher Sicht muss immer geprüft werden, ob nicht der Kaiserschnitt bessere Alternative gewesen wäre. Mutter und Kind können bei der V. verletzt werden. Die Zahl der V. liegt bei etwa fünf Prozent.
nach außen gewölbt
Gefäß (Lymphe, Blut)
Blutader, die sauerstoffarmes, verbrauchtes (blaues) Blut zum Herzen zurückleitet.
Belüftung, Transport von Sauerstoff in die Lunge

bauchwärts

Kammer

Maßgeblich für den Verlauf der Verbrennung ist das Ausmaß der Haut- und Gewebeschädigung. Dabei sind der Anteil an der Körperoberfläche  und der Schweregrad der  Schädigung entscheidend.

Bei schweren Brandverletzungen kann eine lebenslange Nachbehandlung notwendig sein, wenn schwere Narbenbildung vorliegt. Diese Lebensbeeinträchtigung muss eingepreist sn, wenn ein Abfindungsvergleich unterzeichnet werden soll.

Rötung und Schwellung, reversibel

Rötung und Blasenbildung, reversibel mit oder ohne Narbenbildung

Blasen, Nekrosen, irreversibel

Verkohlung, alle Hautschichten und darunter liegende Knochen betroffen, irreversibel

Wirbel der Wirbelsäule

Blase

Wachsamkeit, Aufmerksamkeit
Sehschärfe, der Gesichtssinn, das Sehen

Leben

Lungenvolumen

Verletzbarkeit

weibliche Scham

W

Zeitspanne, während der ein Patient kein Arzneimittel erhält, damit die bisher eingenommenen Arzneimittel vollständig aus dem Organismus eliminiert werden. Durch Einhaltung der Auswaschzeit soll die gegenseitige Beeinflussung durch Arzneimittel vermieden werden; sie kann Stunden bis Wochen betragen.

Gefährlich! Bei bewusstlosen Patienten mit Schädelhirntrauma ist immer Bildgebung (Röntgen) indiziert, um eine Fraktur auszuschließen.

Z

zum Kleinhirn gehörig
zum Großhirn gehörig
Folgen eines frühkindlichen Hirnschadens mit Bewegungsstörungen, Entwicklungsverzögerung. Ist sie Folge einer Behandlung entgegen den fachärztlichen Standards bei der Geburt (Geburtsschaden), rechtfertigt diese Beeinträchtigung einen sehr hohen immateriellen Schadensersatz (Schmerzensgeld).
zum Hals gehörig

Nacken, Hals, auch: Gebärmutterhals (Cervix uteri)

Halsstütze, Halsverband, siehe: Schanz’sche Krawatte
Sammelbezeichnung für Beschwerden, die von der Halswirbelsäule ausgehen

kreisförmig

Umwandlung von Gewebe mit Verhärtung

Gürtelrose

Bläulich verfärbt (Sauerstoffmangel)
durch Gewebskapsel abgeschlossener Hohlraum (Blase) mit flüssigem Inhalt
Blasenspiegelung

Zellenlehre

Zellgifte, die zur Hemmung der Zellteilung führen. Sie werden unter anderem bei Krebserkrankungen eingesetzt oder zur Verhinderung der Organabstoßung nach Transplantationen, siehe auch: Chemotherapie.