T

Herzrasen. T. ist eine Erkrankung mit potentiell lebensbedrohlicher Symptomatik. Zur Therapie kommt in Betracht ein Kardioverter-Defibrillator, siehe unter: Herzschrittmacher.

Tastsinn

Sprungbein

Fußwurzel

zur Schläfe gehörend
Schläfenlappen des Gehirns (Teile des Großhirns) Der linke Temporallappen ist zuständig für Ortserkennung, verbale Erinnerungen, Lesen, Sprache und Gefühle. Der rechte Temporallappen ist zuständig für: Gesichtserkennung, Objekterkennung, Soziale Regeln, Musik und teilweise für Emotionen und Gedächtnis.

Sehnenentzündung

krankhafte Veränderung an den Sehnenansätzen

Sehne

Sehnenscheidenentzündung

Hoden

anfallartige Verkrampfungserscheinungen
Wundstarrkrampf
inkomplette Lähmung aller vier Gliedmaßen
vollständige gleichzeitige Lähmung aller vier Gliedmaßen
Spastik aller vier Extremitäten

Gewebe

Der Thalamus überliefert alle Botschaften der Sinne, mit Ausnahme des Geruchssinns.

Heilbehandlung

Medikament

Bildung von Blutgerinnseln (Tromben, Sing.: Trombus), die dann zum Verschluss des Gefäßes führen können. Die Embolie bezeichnet einen Verschluss von Gefäßen, der durch Blutspfropfen, Fetttropfen, Luftblasen oder Tumore entsteht.

Brustkorb

Blutpfropfenbildung. Dabei verschließt ein Blutgerinnsel (Thrombus) ein Blutgefäß, meist eine Vene. Der geringste Verdacht auf tiefe Thrombose sollte frühzeitig diagnostisch abgeklärt werden.

Blutplättchen

Schilddrüse

= transitorisch ischämische Attacke. Diese kann Vorzeichen/ Vorbote eines Schlaganfalls (Hirninfarkts) sein und ist deshalb ein medizinischer Notfall. Mit weiterer zeitnaher bildgebender Diagnostik (MRT) kann festgestellt werden, ob das Risiko eines nachfolgenden Schlaganfalls besteht. Sinnvollerweise erfolgt diese unter stationärer Aufnahme, damit unverzüglich Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Schienbein

„Ohrenklingen“

Wehenhemmung zur Vermeidung oder zum Hinauszögern einer Frühgeburt.

bildgebende Schnittbildverfahren oder Schichtaufnahmeverfahren

Muskelzusammenziehung

Rachenmandel

starke Benommenheit

Drehung

Drehungsbruch

Erkrankung, die durch Einzeller hervorgerufen wird, besonders gefährlich ist sie für Schwangere und auch für das Kind. Es besteht die Gefahr einer Fehlgeburt.

Luftröhre

Einengung der Luftröhre
Künstliche Öffnung der Luftröhre mit einem Plastikschlauch (Trachealkanüle)

Luftröhrenschnitt

Übertragung von Zellen, Geweben, Organen. Das Transplantationsgesetz (TPG) regelt die rechtlichen Voraussetzungen für die Spende, Entnahme und Übertragung von menschlichen Organen, Organteilen und Geweben.
Gewebe- oder Organverlagerung, verkehrte Organlage
Siehe: Sagittalebene
(physisch oder psychisch) Verletzung, Schaden

Zittern

Öffnung der Schädeldecke. Sie ist möglich mittels Bohrungen oder mit Hilfe der Entfernung eines Teils der Schädeldecke, der dann (etwa nach Entlastung des Hirnsdrucks, wenn erhöhter Hirndruck die Indikation zur T. gewesen ist) wieder aufgesetzt wird und einheilt. Es werden auch Fremdmaterialen eingesetzt wie etwa Metall, Keramik oder Kunststoff.

Gesichtsnerv

Ernährungszustand von Gewebe, Organe
Kleiner Höcker

Eine durch Tröpfcheninfektion übertragene bakterielle Infektionskrankheit, die viele Organe befallen kann; am Häufigsten ist die Lungentuberkulose. Früher eine häufige und Furcht verbreitende Erkrankung (wie heutzutage Krebs), die häufig zum Tod führte (literarisch beschrieben in Thomas Manns Zauberberg). Heutzutage ist sie gut heilbar und in Deutschland sehr zurück gegangen. Eine Impfung wird vom Robert-Koch-Institut deshalb nicht mehr empfohlen.

Katheter zur Beatmung

Geschwulst

Hüllschicht

U

Geschwür

Elle

Harnleiter

Harnröhre

Urin

Schwund, Abnutzung

Gebärmutter

V

Scheide

nach innen gewölbt (etwa: Hallux Valgus = Schiefzeh)
Umgangssprachlich „Saugglockenentbindung“ genannt. Sie ist risikoreich. Die Saugglocke wird in die Vagina eingeführt und auf den Kopf des Kindes aufgesetzt. Dann wird angesaugt (Vakuum gebildet) und das Kind synchron zu den Wehen hinausgezogen. Aus arzthaftungsrechtlicher Sicht muss immer geprüft werden, ob nicht der Kaiserschnitt bessere Alternative gewesen wäre. Mutter und Kind können bei der V. verletzt werden. Die Zahl der V. liegt bei etwa fünf Prozent.
nach außen gewölbt
Gefäß (Lymphe, Blut)
Blutader, die sauerstoffarmes, verbrauchtes (blaues) Blut zum Herzen zurückleitet.
Belüftung, Transport von Sauerstoff in die Lunge

bauchwärts

Maßgeblich für den Verlauf der Verbrennung ist das Ausmaß der Haut- und Gewebeschädigung. Dabei sind der Anteil an der Körperoberfläche  und der Schweregrad der  Schädigung entscheidend.

Bei schweren Brandverletzungen kann eine lebenslange Nachbehandlung notwendig sein, wenn schwere Narbenbildung vorliegt. Diese Lebensbeeinträchtigung muss eingepreist sn, wenn ein Abfindungsvergleich unterzeichnet werden soll.

Rötung und Schwellung, reversibel

Rötung und Blasenbildung, reversibel mit oder ohne Narbenbildung

Blasen, Nekrosen, irreversibel

Verkohlung, alle Hautschichten und darunter liegende Knochen betroffen, irreversibel

Die vermehrten Bedürfnissen (Mehrbedarfskosten) sind alle zusätzlich „mehr“ anfallenden Kosten des Geschädigten. Das sind etwa die Kosten (sofern sie nicht von der Krankenkasse übernommen werden) für Hilfsmittel wie Exoskelette (Außenskelette), Rollstühle oder Prothesen, Hörgeräte, Blindenhunde, Anschaffung und Umbau eines Autos, die behindertengerechte Anpassung von Wohnraum.

Kosten der Pflege, wie etwa: Waschen, Duschen, Baden, Rasieren, Kämmen, Mundpflege, Blasenentleerung, Darmentleerung, Intimpflege, Wechseln von Inkontinenzartikeln, Ankleiden, Auskleiden, Hilfe beim Aufstehen vom Bett, beim Aufstehen vom Rollstuhl, Zubettbringen, Lagerung, Gehen/ Bewegen im Haus, Stehen, Treppensteigen, Begleitung zum Arzt; Ernährung: mundgerechte Zubereitung, Essenaufnahme; Hauswirtschaftliche Versorgung: Einkaufen, Kochen, Wohnung reinigen, Spülen, Wechseln der Wäsche, Waschen, Bügeln.

Pflegekosten müssen vierteljährlich im Voraus erstattet werden.

Wirbel der Wirbelsäule

Blase

Wachsamkeit, Aufmerksamkeit
Sehschärfe, der Gesichtssinn, das Sehen

Leben

Lungenvolumen

Verletzbarkeit

weibliche Scham

W

Zeitspanne, während der ein Patient kein Arzneimittel erhält, damit die bisher eingenommenen Arzneimittel vollständig aus dem Organismus eliminiert werden. Durch Einhaltung der Auswaschzeit soll die gegenseitige Beeinflussung durch Arzneimittel vermieden werden; sie kann Stunden bis Wochen betragen.

Gefährlich! Bei bewusstlosen Patienten mit Schädelhirntrauma ist immer Bildgebung (Röntgen) indiziert, um eine Fraktur auszuschließen.

Z

zum Kleinhirn gehörig
zum Großhirn gehörig
Folgen eines frühkindlichen Hirnschadens mit Bewegungsstörungen, Entwicklungsverzögerung. Ist sie Folge einer Behandlung entgegen den fachärztlichen Standards bei der Geburt (Geburtsschaden), rechtfertigt diese Beeinträchtigung einen sehr hohen immateriellen Schadensersatz (Schmerzensgeld).
zum Hals gehörig

Nacken, Hals, auch: Gebärmutterhals (Cervix uteri)

Halsstütze, Halsverband, siehe: Schanz’sche Krawatte
Sammelbezeichnung für Beschwerden, die von der Halswirbelsäule ausgehen

kreisförmig

Umwandlung von Gewebe mit Verhärtung

Gürtelrose

Bläulich verfärbt (Sauerstoffmangel)
durch Gewebskapsel abgeschlossener Hohlraum (Blase) mit flüssigem Inhalt
Blasenspiegelung

Zellenlehre

Zellgifte, die zur Hemmung der Zellteilung führen. Sie werden unter anderem bei Krebserkrankungen eingesetzt oder zur Verhinderung der Organabstoßung nach Transplantationen, siehe auch: Chemotherapie.