E

Aufzeichnung der Hirnstromkurve.
ableitend, wegführend
Herausschneiden, totale Entfernung eines Organs.
Wortteil mit der Bedeutung operative Entfernung, etwa: Prostatektomie = Prostataentfernung, Splenektomie = Milzentfernung, Nephrektomie = Nierenentfernung.
Aufzeichnung der Herzstromkurve.
Aufzeichnung der Muskelströme.
Plötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Blutpfropf (Embolus).  Unbehandelt kann eine E. zum Tod führen. Wenn eine Embolie (behandlungsfehlerhaft) nicht rechtzeitig erkannt wird, führt das zur Haftung des Arztes oder Krankenhauses.

Die Lungenembolie ist eine der gefährlichsten Kopplikationen nach Operationen und Entbindungen.

das Ungeborene bis zum dritten Monat, sodann Fötus
Lungenblähung, „Blählunge“ durch Zerstörung der Alveolen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind begrenzt, da das zerstörte Gewebe sich nicht regeneriert. Es ist aber möglich, ein Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.
Eiteransammlung in einer Körperhöle durch Infektion.
Die Medizin spricht von endogenen Stoffen, Krankheiten oder Krankheitserregern, wenn diese ohne äußere Ursache von selbst im Innern des Körpers entstehen.
Herzinnenwand
Entzündung der Herzinnenhaut. Eine E. muss immer behandelt werden. Bei Risikopatienten muss eine Endokarditisprophylaxe durchgeführt werden.
Gelenkersatz, der dauerhaft in den Körper eingesetzt wird, etwa Hüftprothesen oder Knieprothesen. Auch das Schultergelenk kann durch Implantate ersetzt werden.
Siehe: Anus praeter

Entfernung eines abgegrenzten, bekapselten Gewebebereichs, etwa: Entfernung des Auges (Augapfels) bei Augentumoren; Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs (siehe: Prostatektomie).

Entzündung des Gehirns, häufig mit Beteiligung der Hirnhäute. Schon bei dem Verdacht auf eine Gehirnentzündung/Gehirnhautentzündung ist eine stationäre Einweisung angezeigt.
Gehirn. Das Gehirn des Menschen ist anfällig. Es kann leicht geschädigt werden, bei Autounfällen, Motorradunfällen oder bei der Geburt (Geburtsschäden). Hirnorganische Schädigungen lösen, insbesondere wenn Sie mit der Zerstörung der Persönlichkeit einhergehen, die höchsten Entschädigungsleistungen aus (Schmerzensgeld, Pflegekosten, Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden).
Nichtentzündliche Erkrankung des Gehirns
Oberhaut
Blutung zwischen innerer Oberfläche des Schädels und abgelöster Dura. Dringende Behandlung notwendig zur Vermeidung irreparabler Schäden. Bei Raumforderung des Gehirns (Anschwellung) muss schnellstmöglich eine Entlastung des Hirndrucks erfolgen durch Bohrung oder Trepanantion.
Darüber hinaus: Sofortige Intubation, Beatmungund Kreislaufstabilisierung.
Nachprüfung, Beurteilung. Ein zusammenfassender, kritischer Abschlussbericht über den Verlauf einer Erkrankung, eventuell mit Angabe und Begründung einer Diagnosestellung, sowie Empfehlungen zu einer weiter durchzuführenden Therapie. Oft ist der Entlassungsbericht eines Krankenhauses eine E.
„Fallsucht“, Krampfanfälle. Sie kann zu erheblichen Folgeschäden führen, wie etwa: Müdigkeit, Kopfschmerz, kognitive Störungen, Konzentrationsschwierigkeiten; Schlaganfall und Gehirnblutung.

Dammschnitt

Sexualstörung mit unzureichender oder ausbleibender Erektion.

ist bei der Geburt der Zeitraum vom Wehenbeginn bis zur vollständigen Öffnung des Muttermundes.

Wenn ein Verkehrsunfall oder Behandlungsfehler dazu geführt haben, dass der Geschädigte zeitweise oder auch gar nicht mehr arbeiten kann, dann muss dieser Verdienstausfall ersetzt werden. Der Geschädigte muss so gestellt werden, als ob er keinen Gesundheitsschaden erlitten hätte.

Bei schwer verletzten Kindern und Jugendlichen muss der zukünftige Erwerbsschaden geschätzt werden an Hand der Erwerbsbiographie der Geschwister, der Eltern oder Großeltern.

rote Blutkörperchen
lebensnotwendig

Ist ein Behandlungsfehler ursächlich für den Tod eines Hinterbliebenen, so wird diesem Hinterbliebengeld gezahlt. Die Entschädigung wird für das dem Hinterbliebenen zugefügte seelische Leid gezahlt, § 844 Abs. 3 BGB.

Ausatmung
die radikale Entfernung eines Organs
Herausziehen
Gliedmaßen
Ausschneidung

F

zum Gesicht gehörend

Gesichtslähmung

Gesicht

Oberschenkelarterie

Zum Oberschenkel gehörend
Oberschenkelknochen
Fruchtbarkeit
Siehe: Fötus
Faser; Bindegewebe
Eiweißstoff im Blut
Weichteilschmerzen („Weichteilrheumatismus“)
Wadenbein
krankhafte röhrennetzartige Verbindung zwischen einem inneren Hohlorgan und anderen Organen oder der Körperoberfläche.
äußeres Haltesystem zur Knochstabilisierung bei Frakturen. Der Fixateur externe wird ausschließlich bei schwersten Verletzungen eingesetzt. Bei seiner Anwendung muss immer an schwere Dauerschäden, aber auch Folgeschäden gedacht werden, so dass ein Abfindungsvergleich wohl überlegt sein muss, indem mindestens ein Arzt um Rat gefragt wird.
Befestigung
Seitlicher Rumpfteil
Beugung
„Darmwinde“ = Blähungen
Gestank
das Ungeborene vom dritten Monat bis zur Geburt, vorher: Embryo
den Krankheitsherd betreffend
Krankheitsherd

Das ist eine weitere Gesundheitsbeeinträchtigung in der Zukunft, die auf einem durch Behandlungsfehler oder Verkehrsunfall entstandenen Gesundheitsschaden beruht. Folgeschäden können auch Jahre später auftreten, sogar dann, wenn die ursprüngliche Verletzung ausgeheilt ist (Spätschäden).

Ist mit Folgeschäden zu rechnen, rechtfertigt sich ein höheres Schmerzensgeld.

Denkbar ist auch, dass ein Dauerschaden (siehe dort) vorliegt und zukünftig darüber hinaus mit weiteren Folgeschäden zu rechnen ist. Dauerschaden und Folgeschaden können also auch kumulativ vorliegen.

Typische Folgeschäden sind: Arthrose, Gelenkersatz (Hüft- oder Knieprothese), Gelenkversteifung oder Morbus Sudeck (siehe dort).

Bruchstück
Knochenbruch
stirnseits
Siehe: Sattigalebene

Einatmen von Fruchtwasser mit großer Gefahr für den Fetus.

Eindringen von Fruchtwasser in die Blutbahn der Mutter während oder kurz nach der Geburt. Diese Komplikation ist lebensbedrohlich, mit hoher Sterblichkeit.

Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche. Die Frühstgeburt gänzlich unreifer Frühstgeborener sollte verhindert werden, wenn möglich. Die elementarste Voraussetzung, um den Tod oder Behinderung Frühgeborener zu vermeiden, stellt die Geburt in einem Perinatalzentrum (spezialisierte Einrichtungen zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen) dar. Sogar Früstgeburten ab der 24. Woche haben dort noch eine Chance, ihre frühe Geburt ohne Schäden zu überstehen. Es stellt einen schwerwiegenden Fehler dar, wenn die Lungenreife bei drohender Frühstgeburt nicht durch die Gabe von Cortison beschleunigt wird. Die Lungenreife ist für „Frühchen“ überlebens­entscheidend.

Grund oder Boden eines Hohlorgans

G

Keimzellen

Brand (Zerfall, Fäulnis von nekrotischem Gewebe), siehe: Nekrose

Magen

Wortteil mit der Bedeutung „Magen“

Magenschleimhautentzündung

Geburtstraumata; gesundheitliche Schäden, die mit dem Geburtsvorgang zusammenhängen.

Beruhen diese auf einer Missachtung der bei einer Geburt einzuhaltenden Facharztstandards, so sind Ärzte, Krankenhäuser oder Hebammen dem Neugeborenen zum Schadensersatz verpflichtet.

Wenn das Neugeborene während der Geburt unter Sauerstoffmangel gelitten hat, sind die Schäden besonders groß, so schwer, dass sie mit anderen Medizinschäden nicht mehr vergleichbar sind. Die höchstrichterliche Rechtsprechung nimmt deshalb eine eigenständige Bewertung dieser Schäden vor. Fälle, bei denen der Verletzte durch den weitgehenden Verlust der Persönlichkeit getroffen worden ist, verlangen nach einer eigenständigen Bewertung dessen, was als Entschädigung bei einer schweren Hirnschädigung für diesen immateriellen Verlust als „billig“ (= gerecht) anzusehen ist, rechtfertigen also die höchsten Schmerzensgelder überhaupt.

Bei der Zangengeburt wird der Kopf des Kindes aus der Scheide herausgezogen. Sie ist gegenüber der Vakuumextraktion vorzuziehen, die Anwendung erfordert jedoch Geschick und Erfahrung. Mutter und Kind können bei der Zangengeburt verletzt werden. Aus arzthaftungsrechtlicher Sicht muss immer geprüft werden, ob nicht der Kaiserschnitt (Sectio) die bessere Alternative gewesen wäre. Die Zahl der Z. ist rückläufig.
allgemein ausgebreitet
entstehend
Schwangerschaft

schwangerschaftsinduzierte Hypertonie (= Bluthochdruck während der Schwangerschaft).

Zahnfleisch
Drüse
Eichel (des Penis)
Grüner Star. Der Grüne Star schädigt die Netzhaut und kann zur Erblindung führen. Die fehlerhafte Behandlung oder das Nichterkennen des Grünen Stars, beispielsweise durch unterlassene Augeninnendruck- oder Gesichtsfeldmessungen oder Medikamentation kann zu hohen Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüchen für die Betroffenen führen.
Knie
Kniegelenkentzündung
Kniegelenkverschleiß, siehe auch unter Meniskus
die Schwangere
Schwangerschaft
schwer
Geschmack

H

gewohnheitsmäßig

Bluterguss
Bluterguss in einem Gelenk
Großer Zeh
Schiefzeh, meist der Große. Zu dessen operativer Geradestellung gibt es 150 Operationsmethoden. Hier ist intensive Aufklärung notwendig.

Das ist der ausgleichspflichtige Schaden, der dadurch entsteht, das ein Verkehrsunfallopfer oder das Opfer eines Behandlungsfehlers aufgrund nicht mehr im Haushalt (mit)arbeiten kann. Ersatzfähig sind beispielsweise folgenden Tätigkeiten: Kochen, Einkaufen, Putzen, Waschen, Bügeln, Aufräumen, Gartenarbeit, Reparaturarbeiten, Pflege des Autos oder Motorrades und der Schriftverkehr (die Organisation des Haushalts).

Dieses Syndrom steht für die jeweiligen (hier ausgelassenen) englischen  Abkürzungen: H = Abbau, Auflösung der roten Blutkörperchen; EL = überhöhte Leberwerte; LP = verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Das H-S. ist eine der schwersten Schwangerschaftserkrankung überhaupt und kann für Mutter und Kind lebensbedrohlich werden.
unvollständige Halbseitenlähmung
Halbseitenlähmung
Halbkugel: linke und rechte Hälfte des Klein- und Großhirns.
Leber
Leberentzündung. Man unterscheidet Hepatitis A, B, C. B und C werden durch Blut übertragen und können chronisch werden.
Eingeweidebruch

Viele Patienten versterben vor Erreichen der Klinik. Ein Infarktpatient darf auf keinen Fall aufstehen oder zu Fuß in die Klinik gehen. Der Transport in die Klinik muss unter notärztlicher Begleitung erfolgen.

Der Herzschrittmacher ist ein Medizinprodukt der Klasse III (entspricht hohem Gefahrenpotential). Er ist ein elektronischer Impulsgenerator zur elektrischen Stimulation (Anregung) des Herzmuskels. Das Gerät dient vor allem der Behandlung von Patienten mit zu langsamen Herzschlägen.
Ähnlich einem Herzschrittmacher funktioniert der implantierbare Kardioverter-Defibrillator. Dieses Medizinprodukt wird zur Bewältigung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörung eingesetzt, wie etwa Kammerflimmern oder überschnellem Herzschlag (über 200 Schlägen pro Minute). Das Gerät registriert die Herzaktionen. Tritt der Notfall ein, lädt es sich innerhalb kurzer Zeit auf und gibt einen Elektroschock ab. Dadurch wird das Herzflimmern beendet. Das Gerät kann auch erkennen, ob das Herz zu langsam schlägt und funktioniert in diesem Fall wie ein normaler Herzschrittmacher.
Zurückgehend auf den griechischen Arzt Hippokrates (um 460-370 vor unserer Zeitrechnung). Es handelt sich um eine ethische Beschwörungsformel, die zum Beispiel das Verbot enthält, Behandlungen durchzuführen, für die der Arzt nicht über das notwendige Spezialwissen verfügt (vgl. heute den § 630h  Abs. 4 BGB). Die aktive Sterbehilfe wird verboten. Die Beschwörungsformel normiert die für den Arztberuf und für das Arzt-Patientenverhältnis überragend wichtige ärztliche Schweigepflicht.
feingewebliche Untersuchungen, Gewebelehre
human
immunodeficiency
virus
(Humanes Immunschwäche- Virus)
Siehe auch: AIDS
gleichnamig

ist eine angeborene Fehlstellung der Hüfte, die unverzüglich behandelt werden muss. Je früher behandelt wird, desto günstiger sind die Ergebnisse. Nach dem dritten Lebensmonat sinkt die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Korrektur durch die Abspreizbehandlung.

Oberarmknochen
Flüssigkeit
Halswirbelkörper
„Schleudertrauma“. Meistens leichter Verlauf, in seltenen Fällen sind  schwerwiegende Beeinträchtigungen bekannt geworden.
„Wasserkopf“. Es ist wegen des Missverhältnisses der Größe zwischen Kopf und Becken in der Regel eine Schnittenbindung erforderlich.
Schwerhörigkeit
Schmerzsyndrom mit Überempfindlichkeit für sensible Reize.
erhöhte Kerntemperatur des Körpers

Bluthochdruck

Größenzunahme eines Organs durch Vergrößerung der Zellen
beschleunigte Atmung
die übertriebene Angst, zu erkranken oder krank zu sein, etwa: AIDS-Phobie.
Hirnanhangsdrüse
Minderung des Geruchsinns
niedriger Blutdruck
Sauerstoffmangel, Minderversorgung mit Sauerstoff
Entfernung der Gebärmutter

I

durch den Arzt verursacht: Zu den von ärztlicher Seite verursachten  Krankheitsbildern gehören beispielsweise iatrogene Infektionen sowie unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten, die von einem Arzt verabreicht werden.
International Classification of Diseases = Internationale Klassifikation von Krankheiten Der ICD-Code hat das Format X00.00. X steht für einen  Buchstaben von A-Z. Die Nullen stehen für eine Ziffer von 0-9. Die ersten drei Stellen stehen für die grobe Diagnose. Die vierte und fünfte Stelle dienen der Verfeinerung. Die letzte Ziffer verschlüsselt zum Beispiel die exakte Lokalisation bei einigen Krankheiten.
Beispiele:
G82.61! komplette Schädigung des Rückenmarkes ab Segment vier. (Die motorischen  Funktionen des vierten und der höheren Zervikalnerven sind erhalten geblieben. Unterhalb von C4 sind keine motorischen Funktionen mehr  vorhanden).
M19.25 = Sonstige sekundäre Arthrose : Beckenregion und Oberschenkel;  Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk
S33.1 = Luxation eines Lendenwirbels
S33.11 = L1/L
Schwere Intelligenzminderung; 3. Grad geistiger Behinderung
Gelbsucht
Krummdarm
Darmverschluss. Eine lebensbedrohliche Behandlung, die unverzüglich  behandelt werden muss. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt, kommen Diagnosefehler oder Befunderhebungsfehler in Betracht.
Darmbein (Beckenknochen)
Schwachsinn mittleren Grades; 2. Grad geistiger Behinderung
Unempfindlichkeit des Organismus gegenüber Angriffen von Außen, etwa durch Erreger
Schulterreckgelenk
Einpflanzen, Einsetzen in den Körper
Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr
Zeigefinger
„Angezeigtsein“ einer bestimmten Behandlung (Heilanzeige). Man unterscheidet: Bei einer relativen Indikation ist die Behandlung nicht zwingend. Bei einer absoluten Indikation besteht ein zwingender medizinischer Grund für die Behandlung. Die vitale Indikation (Notfallindikation) ist ein Sonderfall der absoluten Indikation: Das Leben des Patienten ist in Gefahr, wenn die Behandlung nicht durchgeführt wird.Eine elektive (ausgewählte) Indikation ist gegeben, wenn kein zwingender medizinischer Grund für einen therapeutischen Eingriff besteht. Eine Ausnahmeindikation ist gegeben, wenn die Behandlung nur im konkreten Einzelfall angezeigt ist.
Gefäßverschluss mit Gewebetod (Nekrose) aufgrund Sauerstoffmangels. Am  Bekanntesten ist der Herzinfarkt (Myokardinfarkt). Es gibt aber auch: den Niereninfarkt, den Lungeninfarkt, den Leberinfarkt, den Niereninfarkt, den Milzinfarkt, die Hüftkopfnekrose (als häufiger Knocheninfarkt) und den Rückenmarksinfarkt.
hoffnungslos; etwa: infauste Prognose
Ansteckung. Das aktive oder passive Eindringen, Verbleiben und anschließende Vermehren von pathogenen Lebewesen (Bakterien, Pilze, Parasiten) oder pathogenen Molekülen (Viren, Transposons und Prionen) in einen Organismus.
Entzündung
Informierte Einwilligung, auch informierte Zustimmung. § 630d BGB bestimmt: Vor Durchführung einer medizinischen Maßnahme, insbesondere eines Eingriffs in den Körper oder die Gesundheit, ist der Behandelnde verpflichtet, die Einwilligung des Patienten einzuholen. Die Wirksamkeit der Einwilligung setzt voraus, dass der Patient vor der Einwilligung nach Maßgabe von § 630e Absatz 1 bis 4 BGB aufgeklärt worden ist. Das Bedeutet: Der  Behandelnde ist verpflichtet, den Patienten über sämtliche für die Einwilligung wesentlichen Umstände aufzuklären. Dazu gehören insbesondere Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Diagnose oder die Therapie. Bei der Aufklärung ist auch auf gleichwertige Behandlungsalternativen hinzuweisen. Für die ordnungsgemäße Aufklärung ist die Behandlerseite beweisbelastet.
Infusion
einatmen
Einspritzen von Flüssigkeiten in Gefäße, in Organe, Gelenke oder die Haut
Mangelnde Übereinstimmung
Unvermögen, den Stuhlgang oder Harngang zu kontrollieren.
Zeit zwischen Infektion und ersten Krankheitszeichen. Die Inkubationszeit kann zwischen wenigen Stunden und Jahrzehnten betragen. Beispiele: Grippe (Influenza) = einige Stunden bis 3 Tage; Malaria tropica meist = 8 bis 12 Tage; Aids = 6 Monate bis 10 Jahre und länger; Lepra = einige Monate bis 20 Jahre, in der Regel 4–5 Jahre.
unheilbar
in seiner natürlichen Lage
Einatmung
Ungenügende Funktion oder Leistung eines Organs

Insulin ist ein unentbehrliches Hormon für den Stoffwechsel (Regelung des Blutzuckerspiegels). Es dient vor allem dazu, Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen weiter zu schleusen. Dort werden die Zuckermoleküle zur Energiegewinnung benötigt. Bei Diabetes ist dieser Vorgang gestört.

Schlaganfall
dazwischenlegend; in der Mitte liegend, ein Zwischenglied bildend
zwischen zwei Knochen
Vergiftung
hinein, innerlich
im inneren des Gelenks
in einem Blut- oder Lymphgefäß
Einführen eines Schlauchs in die Luftröhre zur Beatmung.
eindringend
Im Reagenzglas
Einschneiden, Eröffnen
Regenbogenhaut
Nicht rückgängig zu machen, unumkehrbar
Minderdurchblutung. Siehe: Ichämietoleranz

Widerstandsfähigkeit eines Gewebes gegenüber einer Minderdurchblutung (Ischämie). Diese ist abhängig von der Art des Gewebes, der Zeitdauer und der Temperatur. Beispiele: Haut: zwölf Stunden, Muskulatur: sech bis acht Stunden, Nerven: zwei bis vier Stunden, Gehirn: drei Minuten. Wird die I. überschritten, wird das betroffene Gewebe unwiederbringlich (irreversibel) geschädigt.

Schmerzen im Bereich des Ischiasnervs
abgesondert
Engstellen von Organen

K

Siehe: Sectio

Schädeldach

Siehe: Herzschrittmacher

Fäulnis

Die auf beiden Seiten zum Kopf führende Halsschlagader

 

Gelenk im Bereich der Handwurzelknochen, am Daumen

 

Durch eine Einengung des Karpaltunnels wird der nervus medianus im Bereich des Handwurzelknochens komprimiert und geschädigt, was zu Schmerzen und Taubheit führt.
Krebsgeschwür

 

Einzelfalldarstellung

 

abbauender Stoffwechsel

 

Trübung der Augenlinse (Grauer Star), meist im Alter. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung erkrankt die Mehrzahl der Menschen daran. Bei der Kataraktoperation wird die getrübte Augenlinse durch eine neue Kunstlinse ersetzt. Diese Operation ist eine der häufigsten Operation überhaupt. Allein in Deutschland wird sie pro Jahr über 400.000 Mal durchgeführt.

Röhrchen oder Schläuche aus Kunststoff, Gummi, Silikon, Metall oder Glas, mit denen Hohlorgane wie Harnblase, Magen, Darm, Gefäße, aber auch Ohr und Herz sondiert, entleert, gefüllt oder gespült werden können.
Lähmung mit Schmerzen und Sensibilitätsstörungen an den unteren Extremitäten
brennender Schmerz
ursächlich.

Die Kausalität ist ein Hauptproblem des Arzthaftungsrechts. Der geschädigte Patient muss nämlich nicht nur den Behandlungsfehler beweisen, sondern darüber hinaus, dass der Fehler ursächlich (kausal) für seinen Gesundheitsschaden ist.

Nur bei groben (besonders schweren) Behandlungsfehlern kehrt sich diese Beweislast zugunsten des Patienten um, § 630h Abs. 5 BGB.

Störung im Knochenmark
wulstartige Narbenbildung
Darmspülung
„kleiner Hügel“
reflexartige Muskelzuckungen, zum Beispiel bei Schädel-Hirn-Verletzungen
Gerinnung von Blut oder Lymphe
Informationsverarbeitung, das Denken in einem umfassenden Sinne.
Entzündung des Dickdarms
Zusammenbruch
auf der gleichen Seite
tiefe Bewusstlosigkeit
Wachzustand, aber ohne sinnvolle Reaktionen, keine Blickfixierung, siehe auch: apallisches Syndrom.

Diese Durchblutungsstörung kann nach Knochenbrüchen aber auch nach langen Operationen und Muskelquetschungen auftreten, häufig am Unterarm oder Unterschenkel Es entsteht durch erhöhten Gewebedruck und den dadurch bedingten Sauerstoffmangel. Als Folgen sind schwere neuromuskuläre Störungen oder Gewebe- und Organschädigungen möglich. Ein Entstehen oder Übersehen eines K. ist oft behandlungsfehlerhaft.

Auch nach einem erfolgreich therapierten Kompartmentsyndrom ist mit einer dauerhaften Funktionsbeeinträchtigung der geschädigten Extremität zu rechnen (Dauerschaden).

Als Komplikation bezeichnet man eine unerwünschte Folge einer Krankheit, oder eines Eingriffs, die nicht zum Krankheitsbild gehört. Komplikationen können auf Behandlungsfehlern beruhen oder auf schicksalhaften Verlauf. Über typische Komplikationen eines Eingriffs muss aufgeklärt werden.

Quetschung
angeboren
Gegenanzeige
nachfolgend

erhaltend. Die „konservative Behandlung“ (abwarten) ist oftmals eine echte Behandlungsalternative zu einem invasivem Eingriff (Operation), etwa bei Rückenoperationen. Darüber muss der Arzt den Patienten aufklären.

beratender Arzt
Spezialistenberatung
Das anlagebedingte Gesamterscheinungsbild eines Menschen, physisch und psychisch.
ansteckend
Verdrehung eines Teils eines Gliedmaßes
dauerhafte Muskelverkürzung
Herzkranzgefäße
Quetschung
gewölbt
Sammelbezeichnung für lebensbedrohliche Herzerkrankungen wie die instabile Angina pectoris und alle Formen des Herzinfarkts, siehe: Infarkt.
Empfängnis

basiert auf Kortisol, einem Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird und zu den Glukokortikoiden gehört. Das mittlerweile synthetische hergestellte Medikament (Medikamentengruppe) hat viele Einsatzgebiete.

die chirurgische Eröffnung des knöchernen Schädels mittels Trepanation (siehe dort).

heftiger Krankheitszustand, oft Wendepunkt einer Krankheit
Kälteanwendung
Stabilisierung von Frakturen langer Röhrenknochen durch „innere Schienung“ mit einem Marknagel.
Heilung
heilend
Rückratverkrümmung („Buckel“)