Anwälte für Schmerzensgeld in Bremen

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Das Arzthaftungsrecht ist vertrackt. Nur für die ordnungsgemäße Aufklärung ist der Arzt in der Beweislast. Der Nachweis des Behandlungsfehlers liegt beim Patienten. Ein Arzt schuldet eine Behandlung nach den fachärztlichen Standards zum Zeitpunkt der Behandlung. Der Verstoß gegen die Facharztstandards kann nur von einem Fachanwalt für Medizinrecht plausibel dargelegt werden.

Medizinrecht News

Zeugenbeweise in Hinsicht auf die mangelhafte Aufklärung bei einer Operation dürfen vom Gericht nicht einfach übergangen werden. Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet Gerichte, die Ausführungen der Prozessparteien zur Kenntnis und auch in Erwägung zu ziehen, also sich mit ihnen auch wirklich auseinanderzusetzen,
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Nur ein Arzt, der einen besonderen, dem Facharztstandard überlegenen, Chefarztstandard leistet, kann diesen abrechnen, mehr


BGH, Beschluss vom 16.09.2016 – VGS 1/16: Bei der Bemessung einer billigen Entschädigung in Geld (Schmerzensgeld) können alle Umstände des Falles berücksichtigt werden. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schädigers und des Geschädigten können dabei nicht von vornherein ausgeschlossen werden,
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Das Landgericht Freiburg hat mit Urteil vom 24.2.2017 - Az.: 6 O 359/10 einer Patientin 25.000,- Euro Schmerzensgeld (nebst den Ersatz der Zukunftsschäden) zugesprochen, weil der Hersteller einer Hüftprothese ein fehlerhaftes Produkt auf den Markt gebracht hatte, so dass die Hüftprothese aufgrund einer eingetretenen Metallvergiftung alsbald ausgetauscht werden musste,
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In einem Arzthaftungsprozess muss das Gericht den Sachverhalt vollständig aufklären (Amtsermittlungsgundsatz) und darf sich nicht damit begnügen, dass der gerichtliche Sachverständige seinem Gutachten ein entscheidendes Röntgenbild nicht zugrundelegt,
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Die Voraussetzungen einer für den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen bindenden Patientenverfügung gemäß des Beschlusses der Bundesgerichtshofs (BGH) vom 08.02.2017 – XIII ZB 604/15,
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Nach neunjähriger Prozessdauer hat das Landgericht Bremen am 20.03.2017 dem Ex-Werder-Bremen-Spieler (2001 bis 2008) Ivan Klasnic Recht gegeben und ihm 100.000,- Euro Schmerzensgeld zugesprochen.
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Wenn eine Patientin an metastasierendem Krebs deswegen qualvoll verstirbt, weil der Arzt dem Verdacht auf ein Melanom nicht nachgegangen und Befunde erhoben hat, kann ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000,- Euro angemessen sein,
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Wenn ein Patient aufgrund einer Wahlleistungsvereinbarung einen Vertrag mit einem bestimmten Chefarzt schließt, muss der nicht hinnehmen, dass er vertragswidrig von einem Oberarzt operiert wird. Im Falle eines Gesundheitsschadens kann er aufgrund der fehlenden Einwilligung in den Eingriff Schadensersatz und Schmerzensgeld verlangen. Er muss sich nicht damit abspeisen lassen, dass der Eingriff (vermutlich) nicht anders verlaufen wäre, hätte der Chefarzt operiert,
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Deutlich Worte können den Lauf der Verjährung in Gang setzen. Kennt der Patient den gesamten Behandlungsverlauf einschließlich der Bedeutung von Kontrolluntersuchungen und äußert sich ein qualifizierter Nachbehandler eindeutig zum Vorgehen des Vorbehandlers - "dem gehört in den Arsch getreten", beginnt spätestens in diesem Augenblick die Verjährungsfrist zu laufen,
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Patientenverfügungen müssen für möglichst viele Situationen möglichst genau festlegen, welche lebensverlängernden Maßnahmen gewünscht sind und welche nicht. Keinesfalls reicht lediglich die ungenaue Formulierung „Ich wünsche keine lebenserhaltenden Maßnahmen“,
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Widersprechen die in einem Rechtsstreit vorgelegten Gutachten eines privaten Sachverständigen und das Schlichtungsgutachten der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern dem Gutachten des Gerichtsachverständigen, so muss das Gericht diesen Widerspruch aufklären,
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Aufklärungsformulare müssen die Häufigkeitsangaben in Arzneimittelpackungsbeilagen verwenden,
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Ein Artikel unserer Kanzlei im Bremer MIX beschäftigt sich mit der Frage der Haftung bei Schönheitsoperationen,
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Das Absehen von einer ärztlichen Maßnahme ist nicht erst dann behandlungsfehlerhaft, wenn die Maßnahme "zwingend" geboten war, sondern bereits dann, wenn ihr Unterbleiben dem im Zeitpunkt der Behandlung bestehenden medizinischen Standard zuwiderlief,
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Der Bundesgerichtshof bekräftigt seine strenge Rechtsprechung zur sogenannten hypothetischen Einwilligung, bei der ein Gericht darüber entscheiden muss, ob ein Patient auch ohne ordnungsgemäße Aufklärung in eine Behandlung eingewilligt hätte. Über eine solche mutmaßliche Einwilligung, für die der Arzt beweisbelastet ist, darf ein Gericht ausschließlich dann entscheiden, wenn es den Patienten persönlich zu dieser Frage angehört hat,
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Der Amtsermittlungsgrundsatz im Arzthaftungsrecht (BGH, Beschluss vom 16.06.2015, Az.: VI ZR 332/14)
Der Bundesgerichtshof (BGH) vertritt in ständiger Rechtsprechung die Auffassung, dass an die Darlegungen des Patienten zu medizinischen Fragestellungen nur massvolle Anforderungen zu stellen sind. Lücken im Vortrag des Patienten von Amts wegen zu ermitteln sind

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Der Artikel „Verdacht auf Behandlungsfehler: Wo Betroffene Hilfe finden“ von Sabine Meuter (dpa) gibt einen Überblick über die ersten sinnvollen Handlungsschritte bei Anhaltspunkten auf Behandlung entgegen den fachärztlichen Standards oder bei fehlerhafter Aufklärung,
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Ein Krankenhaus haftet dem Patienten für den Behandlungsfehler eines Konsiliararztes,
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Leitlinien oder Richtlinien geben nicht die fachmedizinischen Standards vor,
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Die Revisionsrechtliche Überprüfung der Beweiswürdigung der Vorinstanzen: Richter haben in ihrer Prozessführung und Überzeugungsbildung grundsätzlich Ermessen,
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Verjährungsfallen im Arzthaftungsrecht. Die Verjährung in medizinrechtlichen Fällen birgt viele Fallstricke,
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Ein Patient darf den mit einer Arztpraxis vereinbarten Termin jederzeit stornieren, ohne dass er dem (nicht) behandelnden Arzt Vergütung schuldet - Urteil des Amtsgerichts Bremen – mit Anmerkungen,
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Arzt- und Anwaltsfehler: Ärztlichen Fehlern folgen in nicht wenigen Fällen anwaltliche Prozeßfehler,
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Aufklärungspflicht des Arztes über Nebenwirkungen von Medikamenten (die Pille),
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Extreme Risiken des Augenlaserns (LASIK),
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Erhöhte Aufklärungspflicht bei Schönheitsoperationen: Die misslungenen Brustimplantate
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